Neuer Dienst MEGA von Kim Dotcom gestartet

Erfahrt hier alles Wissenswerte zum Nachfolger von Megaupload

Schon 250.000 registrierte Nutzer nur zwei Stunden nach Launch – Kim Dotcoms neuer Onlinespeicher-Dienst Mega hat eingeschlagen wie eine Bombe. Auf den Tag genau ein Jahr nach der Razzia auf dem Anwesen des deutschen Internet-Moguls und der Schließung von Megaupload präsentierte Kim in seiner Wahlheimat Neuseeland seine neue Datenplattform mit einer bombastischen Show.

So ließ er sich von als Polizisten verkleideten Schauspielern abführen und trug auch rhetorisch ziemlich dick auf. Ob Mega das Filesharing tatsächlich reviolutionieren wird, bleibt abzuwarten.

Was ist neu?

Die User von Mega sind gezwungen, Daten bereits vor dem Upload zu verschlüsseln. Somit wissen die Betreibers des Portals anders als bei Megaupload oder aktuell bekannten Datenspeichern nicht, was sich auf ihren Servern befindet. Damit zieht sich Kim Dotcom recht elegant aus der Affäre, denn wenn er nicht weiß, was auf seinen Servern liegt, ist es auch schwierig, ihn rechtlich zu belangen. Viel interessanter dürfte allerdings die Tatsache sein, dass mit Mega wohl ein ziemlich abhörsicherer Datenaustausch stattfinden kann.

Komplett anonym sind Nutzer bei der Nutzer von Mega übrigens nicht. Das Unternehmen speichert IP-Adresse, Kommunikations-Logs und Daten über die Nutzung der Website. Jeder Nutzer erhält 50 Gigabyte Gratisspeicher und kann für bis zu 30 Euro auf insgesamt sogar auf vier Terabyte upgraden. Mega läuft bisher nur im Browser, am besten angeblich in Google Chrome.

Montag, 21. Januar 2013