Ausbildungsplätze: Die richtige Bewerbung

Raus aus der Schule, rein in den Job. Aber wie? Wir haben den Karriereexperten Jürgen Hesse nach den ultimativen Tipps für richtige Bewerbung gefragt.

Wenn Ihr “Bewerbung schreiben” im Internet sucht, bekommt Ihr tausende von Seiten mit allen möglichen Tipps. Und wenn Ihr Eure Eltern, ältere Geschwister oder Freunde fragt, hat jeder vermutlich eine eigene Meinung dazu, wie Ihr Euch Euren Traumjob angelt. Wir haben den Karriereexperten Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader für Euch ausgefragt und präsentieren Euch jetzt die Bewerbungstipps vom Profi.

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1. Vorbereitung ist das halbe Leben
Wenn Ihr denkt, dass Ihr eine Bewerbung mal eben aus dem Ärmel schütteln könnt, vergesst es gleich wieder. Eine Standardbewerbung landet schnell auf dem Stapel der Abgelehnten. Informiert Euch gründlich über das Unternehmen, bei dem Ihr Euch bewerbt und wählt Eure Bewerbungsunterlagen sorgfältig aus. Versucht gute Argumente zu finden, warum gerade Ihr für den Ausbildungsplatz der oder die Richtige seid.

2. Der Lebenslauf entscheidet
Der Lebenslauf ist das, was sich die Personalabteilung ganz genau ansieht. Wer seid Ihr, was habt Ihr schon gemacht? Mehr als 3 DIN A-4-Seiten sollen es nicht sein, dafür solltet Ihr je nach Unternehmen die Punkte in Eurem Lebenslauf betonen, die besonders interessant für den Arbeitgeber sein könnten.

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3. Angstgegner Anschreiben
Mit dem Anschreiben tun sich die meisten schwer. Floskeln aus dem Internet solltet Ihr auf jeden Fall vermeiden, genauso wie bandwurmartige Sätze, die schon danach schreien, dass sie nicht von Euch stammen können. Stattdessen solltet Ihr kurz und knapp in sechs bis zehn Sätzen erzählen, warum Ihr gern in dem Unternehmen eine Ausbildung starten wollt und welche besonderen Qualifikationen und Qualitäten Ihr habt. Das können vorherige Praktika sein, aber auch Eigenschaften wie Teamfähigkeit oder Organisationstalent.

4. Foto: Ja oder nein?
Ein Bewerbungsfoto ist wegen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht mehr Pflicht. Trotzdem ist es natürlich von Vorteil, wenn Ihr Euch mit einem sympathischen Foto bei Eurem Wunsch-Arbeitgeber vorstellt. Ein Foto aus dem Automaten sollte es aber nicht sein, geht zu einem Profi und fragt beim Auswählen des richtigen Bildes Eure Freunde.

5. Vier Augen sehen mehr als zwei
Bevor Eure Bewerbung in den Briefkasten wandert oder als E-Mail rausgeht, solltet Ihr alle noch einmal von einer oder mehreren Personen durchlesen lassen. Manchmal versteckt sich irgendwo noch ein Rechtschreibfehler. Außerdem sollten Freunde und Familie Euch sagen: Wie wirkt die Bewerbung? Macht sie neugierig und ist insgesamt stimmig?

Wenn Ihr diese Tipps befolgt, habt Ihr gute Chancen zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden.

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Wie Ihr da ohne Bruchlandung sicher durchkommt, erzählen wir Euch demnächst.

Mittwoch, 06. März 2013