Harlem Shake: Zappeln als Statement

Harlem Shake is das neue heiße Ding, wenn man Bock auf Zappeln hat. Wir klären auf.

Die Gesetze des Internets sind unergründlich. Manche Ideen, so bekloppt sie auch sein mögen, scheinen einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. So auch der Harlem Shake. Wenn man den Tanz zum ersten Mal in einem der tausenden von Videos sieht, kriegt man fast Angst. Mehr Gezappel geht nicht. Ähnlich wie das Voguing ist der Harlem Shake gar nicht mal so jung, sondern wurde in den 80ern in New York geboren. Und so geht’s: Schultern zurückreißen, mit den Armen fuchteln wie wild und dazu mit der Hüfte obszöne Stoßbewegungen machen. Fertig ist der Harlem Shake.

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Eine wichtige Regel: Kurz vor dem Drop, also kurz bevor es musikalisch richtig rund geht, sollte man möglichst unbeteiligt aussehen, damit man beim Einsetzen des Basses so richtig ausflippen kann.

Geboren wurde der virale Trend mit – klar – “Harlem Shake” dem Track des New Yorker DJs Baauer, der letztes Jahr veröffentlicht wurde. Der Internetkomiker ‘Filthy Frank’ parodierte den Song, in dem er die inzwischen berühmten Bewegungen addierte, und schon gab es kein Halten mehr. Tausende von Videos zeigen den verrückten Tanz und auch die Promis tun es immer öfter.

Das beste am Harlem Shake: Mehr Spaß kann ein Tanz gar nicht machen. Also, lasst es raus.

Samstag, 16. Februar 2013