Wakeboarding: Wet & Wild!

Wir haben mit deutschen Wakeboardern gesprochen und stellen Euch den Trendsport zum Start von 'WakeBrothers' bei VIVA vor. Hier erfahrt Ihr alles, was Ihr übers "Waken" wissen müsst.

Seit geraumer Zeit macht sich ein Wassersport-Trend breit, der zwar bereits seit den 80er Jahren praktiziert wird, allerdings bis dato immer im Schatten des Surfings stand: Wakeboarding. Auch in Deutschland erfreut sich das “Waken” immer größerer Beliebtheit, soll der Sport doch sogar zur Olympischen Disziplin werden.

Doch was kann man sich unter dem motorbootgetriebenen Wellenreiten überhaupt genau vorstellen? Zum Start unserer neuen Show 'WakeBrothers', in der Ihr Zeuge des Konkurrenzkampfes der beiden Profi-Sportler-Brüder Phil und Bob werdet, stellen wir Euch die Trendsportart vor.

>>> Alle Infos zu 'WakeBrothers' gibt's hier

Das Wakeboarden entstand Ende der 80er Jahre und entwickelte sich aus der Sportart des Surfings. Fehlte der nötige Wind zum Wellenreiten, kamen einige Surfer auf die Idee, sich von einem Motorboot über das Wasser ziehen zu lassen. Der Name stammt von der von den Booten erzeugten Welle (“Wake”), die die Boarder als Absprungrampe verwenden. Seit der Gründung des ersten deutschen Wakeboardvereins in Berlin 1995 wird die Wassersportart auch in Deutschland stets beliebter.

Wakeboarding goes Olympia?

“Wakeboarden ist in den letzten Jahren viel bekannter geworden. Spätestens wenn Wakeboarden eventuell eines Tages olympisch wird, wird es in aller Munde sein, da es ein Sport ist, der – egal ob Zuschauer oder Sportler – jeden in seinen Bann zieht. Auch ohne Olympia wird der Sport durch die vielen Events auf der ganzen Welt unumgänglich.”, sagt die junge Berliner Wakeboarderin Helena Schaller zur Zukunft des Sports.

Aller Anfang ist schwer

Als Beginner ist man sehr schnell begeistert vom dem actionreichen Sport, doch deprimierende Fehlversuche auf dem Wasser bleiben selbstverständlich nicht aus, berichtet Wakeboarder-Fan Karoline Nestler von ihren Anfängen: “Ich war damals schon passionierte Longboardfahrerin und fuhr auch Snowboard. Nachdem wir drei Runden Wasserski ausprobiert haben, bin ich auf Wakeboard umgestiegen. Meine Freundin hat aber ziemlich schnell die Lust verloren, ich war angefixt!”

Wo kann man Wakeboarden?

Zwar ist man beim Wakeboarding auf den Sommer angewiesen, doch auch wenn es zunächst so klingt, als müsse man zum Wakeboarden in den Süden oder gar nach Amerika reisen, bietet Deutschland so einige Möglichkeit, sich auf dem Wasser auszutoben: “Wir sind in Deutschland sehr verwöhnt, was Wasserskianlagen angeht. Und es werden immer mehr!”, bezeugt Johannes vom Wasserskipark Zossen.

>>> Die Wake Brothers im Interview

Ganz ungefährlich ist das Wakeboarden, wie jeder andere actionreiche Leistungssport, natürlich nicht und gerade für Anfänger ist Vorsicht geboten. Dennoch: Keine Angst, denn, wenn man einmal auf dem Board im Wasser steht, will man so schnell nicht wieder runter.

Einzige Frage nur: Was machen Wakeboarder im Winter? “Snowboarden und an den Sommer denken.”, weiß Karoline.

Donnerstag, 21. Februar 2013