Bewerbung bei VIVA: So bekommt Ihr den Job

Ihr wolltet schon immer bei VIVA arbeiten? Dann los! Wir haben Eva und Jana aus der Viacom Personalabteilung nach den Dos und Don'ts der Bewerber gefragt.

“Warum willst Du bei uns arbeiten?” – “Weil ich voll gerne Musik höre und Family Guy total geil ist”. Fail! Das ist mit Sicherheit nicht die Antwort, die einem die Tür zur VIVA Arbeitswelt öffnet. Wie Ihr es besser machen könnt, worauf die Personalabteilung achtet und was Ihr unter allen Umständen vermeiden solltet erzählen Euch unsere Personal-Engel Eva und Jana im Interview:

Auf welche Kompetenzen und Qualifikationen wird bei Euch geachtet?

Bewerber sollen motiviert, kreativ und zielstrebig sein. Es ist immer ein Vorteil, wenn man Beispiele für Teamfähigkeit vorweisen kann, einen Mannschaftssport oder Projektarbeit in der Schule. Wichtig ist die Fähigkeit zur Selbstkritik. Auslandserfahrung und glaubhaftes soziales Engagement helfen sicherlich auch.

Wie sollte eine Bewerbung aussehen?

Bitte komplett digital und online. Dabei bevorzugen wir PDF statt Word.docs. Das Design sollte zur Stelle passen, also wenn es um eine kreative Position geht, kann der Bewerber auch ein bisschen experimentieren. Für klassische Berufe gilt: bitte einen klassischen Lebenslauf unter Einhaltung der Formalien. Fotos sind nach wie vor ein wichtiges Thema. Wir können Selbstportraits von oben-links mit dem Smartphone nicht mehr sehen. Ein professionelles Bewerbungsfoto wirkt weitaus seriöser, als ein Selbstportrait aus dem letzten Urlaub. Man sollte zeigen, dass man bereit ist in einen Job zu investieren. Im Anschreiben muss man klar sagen, warum man genau diesen Job haben möchte.

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Was sind die größten Fehler jugendlicher Bewerber?

Bitte nicht behaupten, keine Schwächen zu haben. Niemals als Bewerber das “du” anbieten und den Leiter des Gesprächs bitte nie nach dessen Ausbildung fragen. Wichtig, auch wenn es selbstverständlich sein sollte, ist absolute Pünktlichkeit. Oft kennen Bewerber das Unternehmen nicht gut genug, wenn sie im Gespräch sitzen, wer sich bei VIVA bewirbt, weil er Musikfan ist, hat den Sender nicht völlig verstanden.

Wie sollte man sich präsentieren?

Bewerber sollten höflich und authentisch sein. Zwar sollte man das Outfit dem Unternehmen anpassen, aber eine “Verkleidung” hilft auch nicht weiter; im Zweifel lieber einen Ticken overdressed. Männer sollten die Wanderstiefel im Schrank lassen und eine Kamera am Gürtel passt auch nicht. Frauen wählen im Zweifel den Rock einen Zentimeter länger. Es lohnt sich immer schon vorbereitet ins Gespräch zu gehen. Wenn man Beispiele auf Lager hat, in denen man mit stressigen Situationen auskommen musste, erspart das bei dieser Frage langes nachdenken. Arbeitgeber fragen diese Situation übrigens sehr gerne ab.

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Was kann man machen, damit der Start in die Karriere klappt?

Vor Antritt sollte man den Job und die Perspektiven kennen. Ein Praktikum kann helfen. In Zweifelsfällen lieber einen Probetag vereinbaren, satt die Ausbildung später abzubrechen.

Warum haben Menschen Angst vor Bewerbungsgesprächen?

Ein Gespräch ist wie eine Prüfung, und weitgehend unvorhersehbar. Das stresst. Aber es macht Sinn, wenn man sich als Bewerber auch klar sagt: ich möchte wissen, ob die Stelle zu mir passt. Grundsätzlich darf man das Gespräch nicht als Verhör verstehen. Übrigens: wer eingeladen wird, erscheint gut genug die Stelle zu bekommen. Personalabteilungen wollen keine Zeit mit ungeeigneten Bewerbern verschwenden. Die Einladung ist also eine Anerkennung der Leistungsfähigkeit, ein erstes Kompliment.

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Wenn diese berüchtigte Frage nach den eigenen Schwächen kommt, was soll man sagen?

Bitte, bitte nicht “Ungeduld” oder “Perfektionismus”! Da muss man ehrlich sein. Wenn man Entwicklungsfelder signalisiert, zeugt das von Kritikfähigkeit. Jeder Mensch kann in einigen Bereichen noch besser werden. Hier sollte man möglichst nicht zu persönlich werden, sondern gerne auf die Arbeit bezogene Optimierungsmöglichkeiten erwähnen.

Wenn ich nach meinen Gehaltsvorstellungen gefragt werde?

Wir beobachten oft, dass Bewerber diese Frage in den Bewerbungsunterlagen nicht beantworten. Das nervt ein bisschen, wir stellen die Frage ja aus gutem Grund: passt der Bewerber auf die Stelle. Also, wenn gefragt wird, bitte beantworten.

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Donnerstag, 14. März 2013