Auf Tour mit den Killerpilzen

Die Killerpilze sind gerade auf Europa-Tour, wir haben für Euch exklusive Bilder, die uns die Jungs permanent rübeschicken!

Der Frühling bricht an und die Killerpilze machen sich auf und touren durch Deutschland und Frankreich.

Falls Ihr kein Ticket mehr ergattert habt, haben wir ein fettes Trostpflaster für Euch!

Denn wir haben mit den Killerpilzen gesprochen und sie schicken uns während ihrer Tour immer frische Bilder, damit wir genau wissen, wie es war. Hinter den Kulissen, auf der Bühne, im Hotel. Wir sind dabei! Yuhuu!

“*>>> Hier seht Ihr, wo die Killerpilze gerade spielen.* ":http://killerpilze.de/

__Und das schreiben die Jungs zu ihren Gigs in Frankreich… __

Bonjour, Frankreich! Wir freuen uns außerordentlich euch hier im Tourblog zu unserer 5-tägigen Frankreich-Tour begrüßen zu dürfen. Auf Euch warten Berichte von schönen Städten, wunderbaren Menschen, der großen KPFamily, großen Konzerten und unfassbaren Geschichten. So lasset uns beginnen!

24.4.: Strasbourg:

Die wohl schönste Stadt, die jeder von uns in den letzten Monaten gesehen hat. Das gibt’s ja nicht, wieviel Sonne, Blumen, Flüsse und schöne Gässchen hier auf uns warten. Ebenso abgefahren: Die Fans, die schon vor dem Club mit einem großen “Willkommen in Frankreich” auf uns warten. Wir können das sehr gutheißen. Wir lieben das sogar. Sehr viel. Ausladen, Soundcheck und dann bitte raus an die Sonne….und da finden wir das Leben. Überall schöne junge Frauen und Männer, Café au lait, Sonne satt, la c’est la vie. Oder so ähnlich jedenfalls. Das Leben ist hier einfach sehr viel mehr auf “sich gut gehen lassen” bedacht. Wir lassen es uns mit gut gehen. Danach schön noch in die Stadt, tourimäßig Spots auschecken und dann im Club das Strasbourger Publikum begrüßen. Wir spielen eine sehr intime Show und verlassen schwitzend und glücklich nach eineinhalb Stunden die erste Station in Frankreich.

Merci, Strasbourg. Danke an jeden einzelnen Fans, den wir begrüßen durften, der uns getroffen hat, dem es gefallen hat. A beintot.

25.4.: Lyon:

Nach einer einigermaßen unbequemen Nacht in einem sehr kleinen Hotelzimmer verlassen wir voller Vorfreude Strasbourg Richtung Lyon. Dort waren wir schon zweimal zuvor und können es kaum erwarten, dort wieder viele von unseren Freunden zu sehen. KPFAMILY reunited! Nach einer langen Fahrt durch Täler und Berge, an Meeren und Stränden vorbei, kommen wir bei sommerlichen Temperaturen in Lyon an. Unsere Herzen hüpfen. Und die ca. 60 wartenden Fans auch. Außerdem erwarten uns Killerpilze-Tätowierungen, Weinflaschen, gute Gespräche und die pure Freude. Die viele Liebe beflügelt uns zu einem schnellen Soundcheck, danach essen wir Ceasar Salad in einer After-Work-Bar, wo Fritz Kalkbrenner’s Symphonien laufen, sich junge Menschen dicht gedrängt Bier aus Krügen reinpfeifen und es sich gut gehen lassen. C’est la vie. Sag ich doch. Das alles ist ja wie im Traum. Für uns ein großes Geschenk. An uns selber.

Wir bereiten uns auf die Show vor, indem wir ungelenkige Gelenkübungen machen, die Stimmen mit schiefen Tonleitern wärmen, die Seele baumen lassen, Haarspray in die Frisuren föhnen und erfüllen uns mit Vorfreude.

Showtime: Das “Ninkasi” in Lyon explodiert. Schon bei den ersten Klängen von “Nimm Mich Mit” wird hier klargemacht, was abgeht. 90 Minuten volle Intensität, dichtes Gespringe, lautes Ohohohoh-Gesinge, “Un Premier Matin” als einer von vielen Höhepunkten und ein Komplettabriss bei “Springt hoch”. Vous etes fantastique! Poah! Unglaublich alles.

Danach schön zwei bis drei Bierchen gesüppelt, raus zu den Fans und noch ein Glas Wein heben und sich darüber unterhalten, dass hier Menschen fast vier Jahre auf uns gewartet haben. Im Hotel machen wir noch einen schönen Sit-In mit der ganzen Crew, schauen Youtube-Videos, entdecken Kindheitsmusik wie “Nirvana”, “Mc Fly” und “Bullet For My Valentine” wieder für uns und fallen unfassbar glücklich ins Bett. Morgen Bordeaux.

26.4.: Bordeaux:

Wow, das erste Mal wirklich im Westen von Frankreich. Es ist nicht vorstellbar, wie krass es für uns ist, dass wir soviele Kilometer von Zuhause weg sind und hier tatsächlich Menschen auf uns warten. Wir freuen uns außerordentlich über unseren ersten Bordeaux-Besuch, wenn auch das Wetter echt große große Unzufriedenheit hervorruft. Nass, kalt, fast wie in Deutschland. Aber wir hörten, in Deutschland hat es Euch noch schlimmer erwischt.

Auch hier schon wenige Fans wartend und sich freuend ob der Ankunft unseres schwarzen Super-Buses (heißt das wirklich Buses? Nein, bestimmt nicht, aber das muss jetzt kurz so heißen…) Das übliche Aufbau-Spiel wie jeden Tag, die anderen Bands werden begrüßt und wir genießen großartige Baguettes mit leckerer Salami und Salat, fröhnen der französischen Backkunst und telefonieren in die Heimat. Auch die Menschen müssen ja erfahren, dass es uns hier durchaus gut ergeht.

Am Abend dann betreten wir die Bühne und feiern einen großartigen Abend auf dem Boot. Achja, das Boot. Wir spielen heute das erste Mal auf einem Boot. Überhaupt. Und überaus geil. Wir können Euch beruhigen, seekrank ist keiner geworden. außer Fabi ein bisschen. Um vier Uhr morgens. Vielleicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Fans, die seit 6 Jahren (!) auf diesen Moment gewartet haben, schreien sich die Seele aus dem Leib. Jede Zeile vom neuen Album “GRELL” sitzt und wir sind happy. In der Nacht erkunden wir noch Bordeaux zu Fuß, Fabi verkleidet sich als eine undefinierbare Mischung aus Pferd und Karton und lieben die Welt. Gute Nacht!

27.4.: Paris:

Okay. Wo fangen wir an? Paris! Eine Herzensstadt, seit wir das erste Mal 2007 im “La Boule Noir” gespielt haben. Heute sollte Paris laut den Vorankündigungen also schon wieder die größte Show der GRELL-Tour bisher werden. Glücksgefühle trotz schlechtem Wetter im Tourbus.

Als wir dann tatsächlich vor dem “Le Glazart” ankommen, das “Le Zenith” passierend (wir werden da irgendwann spielen!), wartet schon eine Riiiiiieeeeesen-Schlange an Menschen auf uns. Am Nachmittag. Bei schlechtem Wetter. Wow! Wir machen den Soundcheck in 10 Minuten, haben wie jeden Tag tolle Meet & Greets (in jeder Stadt treffen wir die Streetteams) und geben Interviews.

Als Einlass ist, sinkt der Luftanteil im “Le Glazart” auf ca. 5 % – so heiß wird es bei den Vorbands schon. Und als wir dann um 20.30 Uhr die Bühne betreten….ohne Worte! Was da passiert, ist einfach nur unfassbar. Wir hoffen, wir können das irgendwie irgendwann per Videos zeigen. Volle Eskalation. Vom ersten Ton an singen die Leute lauter als die Anlage, jeder ist in Bewegung, es ist unfassbar voll und unfassbar eng. Wir achten darauf, dass sich keiner weh tut, aber die Pariser Menschen wollen einfach feiern, für einen Abend die Realität vergessen. Ich möchte keine Vergleiche anstellen, aber die Energie an diesem Abend in diesem Raum ist mit keiner Show in den letzten Jahren vergleichbar gewesen! Wir hatten auf der Bühne Gänsehaut und können uns nur bedanken, dass jeder Fan da draußen die neue Platte so liebt, mitsingt und unterstützt. Das gleiche in Deutschland, Österreich, Tschechien, Russland, Holland, Italien, Belgien, Skandinavien, Kanada, Brasilien…einfach überall: Heute Abend ist ein Feiertag der KPFAMILY! Jeder im Raum spürt es. Jeder spürt, dass wir alle eine Familie sind. Keine Band, keine Fans, sondern eine Familie.

Von diesem Abend werden wir noch lange sprechen. Wir nehmen uns wie jeden Abend noch Zeit für jeden Fan, machen Fotos und sind glücklich, so eine tolle Konversation, so gute Anregungen und Gespräche, so krasses Feedback von Euch zu bekommen. Paris 2013. Das war einmalig, legendär! Ein Feiertag der KPFamily. On vous aime!

Montag, 29. April 2013