Vorsicht, Skype liest mit

Diese Gerücht kursiert zumindest im Netz. Müssen wir uns jetzt Sorgen machen um private Chat-Nachrichten?

Wir schreiben das Jahr 2011. Microsoft übernimmt den Internettelefondienst Skype, das Chatprogramm, das auf der Welt am meisten genutzt wird. Wie “heise.de” jetzt berichtet, soll sich Microsoft die Chats auf Skype ganz genau unter die Lupe genommen haben.

Das Interesse soll angeblich Links gelten, um zu sehen, wo sich die User so rumtreiben!

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Ganz legal, heisst es bei Microsoft. In den allgemeinen Geschäftsbedingungen steht, dass zur Identifikation von Spam- oder Betrugs-Links die Chats gescannt werden dürfen. Hierbei scannt Microsoft vor allem https-Adressen.

Laut dem Internetdienst “heise.com” ist dies wenig glaubwürdig. Denn: Spam- oder Betrugs-Links selten durch eine https-Adresse gesichert sind!

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https-Seiten zeigen oft sogar weitere Informationen der User an, wie zum Beispiel Namen und Login-Daten.

Da bisher Computersysteme die Skype-Chats überwachen ist das Vorgehen von Microsoft legal. Was Ihr machen könnt? Einfach den Skype-AGBs nicht zustimmen und den Dienst wechseln, zum Beispiel zu Jabber.

Freitag, 17. Mai 2013