Michael Jackson: Schweigegeld für Familien von Missbrauchsopfern

    Neue Missbrauchsvorwürfe gegen den King of Pop: Michael Jackson soll den Familien Schweigegeld gezahlt haben. Das ruft jetzt das FBI auf den Plan.

    Auch vier Jahre nach seinem Tod lassen die Gerüchte um Kindesmissbrauch Michael Jackson nicht los. Der Privatdetektiv Anthony Pellicano hat der britischen Zeitung The Sunday People erzählt, dass er für Jacko insgesamt 24 Familien von Jungen aufgespürt hat, die er missbraucht haben soll. Diesen Familien wurde dann Geld bezahlt, die Summen sollen mal höher, mal niedriger gewesen sein. Insgesamt soll Michael Jackson 35 Millionen US-Dollar Schweigegeld bezahlt haben. Der Detektiv soll noch immer Geheimdokumente dazu aufbewahren.

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    Derzeit läuft ein weiterer Missbrauchsprozess gegen Jacko. Choreograph Wade Robson klagt, weil er von Michael Jackson als Kind missbraucht worden sein soll. Der heute 30-Jährige hat allerdings Schwierigkeiten das zu beweisen, vor allem, weil er Prozess 2005 noch für Jacko ausgesagt hatte. Damals ging es um den angeblichen Missbrauch des 13 Jahre alten Gavin Arvizo. Michael Jackson wurde schließlich freigesprochen.

    Nach der Meldung über die Geheimakten zu Schweigegeldern kommt für ihn neuer Schwung in den Prozess. Wade Robsons Anwälte haben mittlerweile das FBI angeschrieben, um die Dokumente sicherzustellen und offenzulegen.

    Montag, 01. Juli 2013