VIVA Streetlife: Die vier Säulen des Hip-Hop!

Wer ein richtiger Hip-Hopper sein will, sollte sich gefälligst mit diesen vier Themen vertraut machen: DJing, Rap, Breakdance und Graffiti.

Hip Hop, ein Lebensgefühl. Doch wie sieht das genau aus? Was macht den Hip-Hop so lässig und zu einer der populärsten Musikrichtungen?

Es war ein Mal in einem Land vor unserer Zeit, als sich im New York der 70er Jahre eine Musikrichtung anbahnte, die für viel Furore sorgen sollte. In der Bronx zogen gutbürgerliche Einwohner weg, in “weiße” Stadtteile, die Bronx entwickelte sich zunehmend in ein Ghetto. Die meisten Bewohner dort: Arm und oft afroamerikanischer Abstammung. Bandenkriminalität, Verarmung und Verwahrlosung gehörten hier zum Alltag.

Um sich den schrecklichen Alltag zu versüßen, organisierten sich die Leute aus der Bronx Bloc Partys unter freiem Himmel, auf Parkplätzen oder Straßen. Diese Partys werden oft als Beginn der Hip-Hop-Bewegung genannt. Denn hier wurde dem Ärger durch Sprechgesang Luft gemacht oder einfach nur aus Spaß gerappt!

Die wichtigen vier Säulen, die natürlich auf keiner Blocparty fehlen dürfen:

1. DJing: Ihr braucht mindestens zwei Turntables und am besten Schallplatten zum scratchen. Das ist old school. Wissen wir schon. Aber hundertmal authentischer als das mit einem Rechner zu machen.

2. Rap: Zum Beat, den Ihr mit den Turntables macht wird gerappt. Das ist gar nicht so schwer. Fangt einfach an und Ihr werdet sehen, auf welch gute Rhymes man doch ab und an kommt. Für Könner: Rap Battles! Also Ihr müsst Euer Gegenüber dissen. Dissen = Schlecht machen.

3. Breakdance: Roboterartige Bewegungen, ruckhafte Zuckungen und Drehungen auf dem Boden. Einfach machen. Am Anfang sieht es etwas spackig aus, aber auch hier: Übung macht den Meister!

4: Grafitti: Hip-Hopper malen gerne Hauswände oder Züge an. Da das nicht legal ist und wir keinen Stress mit der Deutschen Bahn kriegen wollen, lassen wir das jetzt hier mal einfach so stehen.

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Sonntag, 11. August 2013