Der gute Monat: Swappen statt Shoppen!

Wer seine alten Klamotten im Schrank nicht mehr sehen kann, muss nicht ständig shoppen gehen: Beim Kleiderswapping bleiben Kleiderschrank und Geldbeutel voll. Wo und wie Ihr am besten tauscht, erfahrt Ihr hier!

Besser alt als neu – Das gilt jetzt auch für Euren Kleiderschrank, denn wer Bock auf neue Klamotten hat, hat mittlerweile unzählige Möglichkeiten, sich im Tausch getragene Kleidung komplett neu einzudecken und dabei gleich noch den ungeliebten alten Kram aus dem Kleiderschrank zu schmeißen: Kleiderswapping (zu deutsch Kleidertauschen), heißt das grüne Shoppen, das auch immer mehr Secondhand-Muffel auf Kleidermärkte lockt.

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Das Prinzip ist einfach und genial: Swapping ist wie Flohmarkt, nur besser, denn was für den einen nutzloser Krempel ist, ist für den anderen ein echter Glücksfund – Den schönen Pulli, den man an der besten schon immer Freundin so gut fand, bekommt man im Tausch gegen das alte Kleid, dass man das letzte mal im Sommer vor zwei Jahren an hatte. Und den Fehlkauf vom letzten Schlussverkauf wird man für eine schöne Handtasche los. Das geht am einfachsten im Freundeskreis, aber auch anderswo müssen Tauschwütige nicht lange nach Swapping-Plattformen suchen.

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Ganz bequem vom Sofa aus kann beim Online-Markt Kleiderkreisel" getauscht werden. Auf der Plattform kann jeder Kleidung, Accessoires und Kosmetik online stellen und gleichzeitig selber nach Angeboten suchen. Oft finden sich hier Stücke aus alten Kollektionen, die es im Handel nicht mehr zu kaufen gibt oder kaum getragen Markenteile, die zu sensationell günstigen Preisen über den Tisch gehen. In erster Linie geht es darum, beim anderen etwas zum Tauschen zu finden. Sollte sich jedoch kein gleichwertiges Stück finden, für das ihr Eurer Schätzchen hergeben würdet, dann kann auch einfach über einen Preis verhandelt werden.
Vorteil hier: Ihr könnt gezielt nach Dingen suchen und müsst Euch nicht einen Zentimeter bewegen. Nachteil: Besonders schöne Sache wollen die Besitzer meist nur verkaufen. Um hier zu tauschen, muss man sich deshalb selber meist von Liebhaberstücken trennen.

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Für alle, die auf das euphorische Flohmarktgefühl nicht verzichten wollen, sind “Swap-Partys” die beste Möglichkeit ihren alten Krempel los zu werden. Fast jedes Wochenende findet in irgendeiner Stadt eine Kleidertauschparty statt. Einmal dort angekommen gibt man seine Tauschobjekte gleich beim Veranstalter ab. Je nach Art und Größe der Kleidung bekommt man Wertmarken, die zum Schluss der Stöbertour für die Teile eingetauscht werden, die man sich aus den (meist) Bergen von Klamotten heraussucht.
Vorteil: Für Musik, Essen und Drinks ist auf fast allen Swapping-Events gesorgt und so ist das Wort “Party”, in diesem Fall keine Übertreibung. Nachteil: Meist ist die Anzahl der Teilnehmer für solche Partys stark begrenzt, auch die Zahl der Kleidungsstücke, die man mitbringen kann, ist häufig beschränkt. Außerdem können durch die große Nachfrage bei der Abgabe der Kleidung lange Wartezeiten entstehen. Deshalb gilt hier, früh kommen!
Wo und wann das nächste Mal in Eurer Stadt getauscht wird, erfahrt Ihr am einfachsten auf Klamottentausch.net.

Seid Ihr jetzt auf den Tauschgeschmack gekommen? Was habt Ihr für Erfahrungen mit Kleidungsswapping gemacht oder geht Ihr immer noch am liebsten auf den guten alten Flohmarkt?

Sonntag, 20. Oktober 2013