Kurt Cobain: Sein Haus soll ein Museum werden

Fast 20 Jahre nach seinem Tod ist der Hype um Nirvana-Frontman Kurt Cobain immer noch groß. Nun will offenbar auch seine Familie ein Stück vom Kuchen abhaben.

Einmal in Kurt Cobains Kinderbett liegen, an seine, mit Bandnamen beschmierte, Wand schauen und dabei den Geist seiner Kindertage spüren – Was für eingefleischte Nirvana-Fans wie ein wunderbarer Traum klingt, könnte schon bald wahr werden. Alles was man dazu braucht, ist eine halbe Millionen Dollar. Die Mutter des verstorbenen Nirvana -Sängers, Wendy O’Connor, hat jetzt beschlossen ihr altes Familienhaus zu verkaufen, für das Sechsfache des eigentlichen Werts.

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Und die Chancen stehen mehr als gut, dass das 1923 erbaute Haus des Cobain-Klans tatsächlich für diese Summer den Hammer kommt. Zwar ist das zwei Stunden südlich von Seatlle gelegen Haus ziemlich heruntergekommen, aber der große Hype, um die vor 19 Jahren verstorbene Musiklegende, lässt den Wert des Gebäudes deutlich in die Höhe schießen. 2002 konnte eine Paar ihr in Montesano erworbenes Haus für 210 000 Dollar (ca. das Fünffache des Kaufpreises) verkaufen, nachdem bekannt wurde, dass Cobain dort 4 Jahre mit seinem Vater gewohnt hatte.

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Das Haus der Familie Cobain hat sogar noch eine besonderes Highlight für die Fans zu bieten: Im Zimmer des späteren Grunch-Stars soll sich noch immer seine original Kindermatratze befinden. Kurt zum Anfassen quasi. Und tatsächlich, die Familie wünscht sich einen Investor, der das alte Haus in eine Museum umbaut:“Wir haben uns entschieden, das Haus zu verkaufen, um für Kurt ein Andenken zu schaffen. Wir alle haben das Haus geliebt, aber unsere Familie ist aus Washington weggezogen. Und wir glauben, es ist an der Zeit loszulassen.”, erklärte Kurts Schwester Kim Cobain in einem Interview.

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Gedenkstätte? Für uns klingt das eher so, als wolle Kurts Familie aus ihrem alten Haus noch mal etwas Profit schlagen. Was meint Ihr?

Donnerstag, 26. September 2013