Der gute Monat: Jutebeutel gegen Homophobie in Russland

  • So brutal ist Homophobie in Russland

  • Purer Hass: Der Aktivist Nikolai Alexeyev wird von einem Schwulenhasser bei einer unangemeldeten Demo geschlagen.

  • Der Preis, den ein Demonstrant zahlen musste, weil er für die Liebe auf die Straße ging.

  • Demonstranten stützen sich gegenseitig nach Angriffen von Schwulengegnern.

  • Mutige Proteste für die Rechte von Homosexuellen in Moskau.

  • Auf dem Weg ins Gefängnis, und doch steht "Liebe ist stärker als Homophobie" auf dem Schild.

  • Ein Demonstrant wird von der Polizei bei einer unangemeldeten "Pro Homo"-Demo in Moskau weggetragen.

  • Handfeste Prügeleien zwischen Aktivisten und Schwulengegnern gab es auch.

  • Die Polizei musste immer wieder dazwischengehen, um sich prügelnde Menschen zu trennen.

  • Mutige Aktivisten küssen sich vor dem russischen Parlament in Moskau.

  • Umarmungsblockade als Protest gegen das unsinnige "Homo-Progaganda"-Gesetz.

  • Demonstrantinnen werden von Polizisten in voller Montur eingekesselt.

  • Auch Schwulengegner wurden von der Polizei niedergerungen, nachdem sie faule Eier auf die Demonstranten geworfen und sie geschlagen hatten.

  • Dieser Schwulengegner schreit lautstark seinen Hass heraus.

  • Trotz allem - der Protest geht weiter. Mutige Demonstranten machen sich für Menschenrechte stark.

  • Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton ließ sich mit Regenbogenfahne in Moskau ablichten und veröffentlichte das Bild auf Twitter.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Hate less. Love more. Mit diesen schicken Jutebeuteln könnt Ihr Gutes für die LGBT-Community in Russland tun.

    Der große Medienrummel ist etwas abgeebbt, die Situation für Schwule, Lesben, Trans- und Bisexuelle in Russland bleibt aber schrecklich. Nach wie vor gilt das absurde Gesetz gegen Homo-Propaganda, was Homophobe dazu verleitet, Jagd auf Menschen zu machen, sie zu demütigen, anzuprangern und zu verletzen.

    >>> Homo-Propaganda: So brutal ist Russland

    Trotzdem ist es schön zu sehen, dass sich auch hier in Deutschland Leute dafür einsetzen, dass alles besser wird. Aus Berlin kommen jetzt Jutebeutel, die auf die Lage in Russland aufmerksam machen sollen und gleichzeitig schick aussehen. Hate less. Love more. ist die Botschaft, die Ihr mit Euch herumtragen könnt, wenn Ihr wollt. Das Geld, das die Designer des Beutels mit dem Verkauf verdienen, geht zu 100% an die Organisation Coming Out. St. Petersburg, die für die Rechte der LGBT-Community in Russland kämpft und ihnen Zuflucht gewährt.

    Auf dem Tumblr der Designer könnt Ihr den Jutebeutel bestellen, indem Ihr eine persönliche Nachricht schreibt. Für alle, die keinen eigenen Tumblr haben, ist dort auch eine Mailadresse zu finden. Die Taschen sind übrigens aus 100% Bio-Baumwolle und werden Fair Trade hergestellt. Wir finden: ’Ne durchweg jute Sache, kann man unterstützen.

    >>> Hier geht's zum Tumblr und Euren neuen Jutebeuteln

    Montag, 28. Oktober 2013