Beyoncé: Gleichstellung zwischen Männern und Frauen ist ein Mythos

Beyoncé hat nicht nur Killerhüften und eine göttliche Stimme, sondern auch einen messerscharfen Verstand. Das beweist sie in einem Essay für den Shriver Report.

Beyoncé überrascht uns immer wieder. Mal haut sie ohne Vorwarnung ein neues Album raus, mal zeigt sie ihre zuckersüße Tochter Blue Ivy ganz offen der Welt. Diesmal überrascht sie uns mit einem scharfsinnigen Artikel über die Gleichstellung von Männern und Frauen. Beyoncés Fazit: Das ist ein Mythos!

Für den *Shriver Report* hat Mrs. Knowles-Carter einen Essay geschrieben, in dem sie über die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen spricht. In den USA verdiene eine Frau durchschnittlich nur rund 77 % von dem, was ein Mann mit gleicher Qualifikation für die gleiche Aufgabe verdiene:

Aber bevor Frauen und Männer nicht beide sagen, dass das nicht akzeptabel ist, wird sich nichts verändern. Männer müssen einfordern, dass ihre Frauen, Töchter, Mütter und Schwestern mehr verdienen – gemessen an ihrer Qualifikation, nicht an ihrem Geschlecht. Gleichheit wird erst dann erreicht sein, wenn Männer und Frauen dieselbe Bezahlung und denselben Respekt bekommen.

>>> Den kompletten Essay hier auf Englisch lesen

Klar, jetzt könnte man sagen, dass Beyoncé dieses Problem wohl kaum hat, bei ihren Millionen, die sie jedes Jahr scheffelt. Trotzdem oder gerade deshalb finden wir es bemerkenswert, dass sie sich mit diesem Thema auseinandersetzt und eine so differenzierte Meinung dazu hat. Berühmte Menschen sind nun mal Vorbilder und können eine Gesellschaft beeinflussen – positiv und negativ. Also: Hut ab, Queen Bey!

>>> Beyoncés Überraschungs-Album: Die besten Reaktionen

Hier bei uns ist es übrigens ganz ähnlich wie in den USA. Frauen verdienen laut Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel weniger als Männer. Deutschland liegt damit im Europavergleich auf den hinteren Plätzen wenn es darum geht, die Gehälter von Männern und Frauen anzupassen.

Montag, 13. Januar 2014