Kolumbianischer Politiker verurteilt "Lesben"-Darstellung von Shakira & Rihanna

Geht's noch? Was dieser Politiker aus Shakiras Heimatsland zu sagen hat, löst bei uns heftiges Kopfschütteln aus. Lest hier, was passiert ist.

“Can’t Remember to Forget You” ist nicht nur ein richtiger Ohrwurm, sondern auch ein Augenschmaus der Extraklasse. Shakira und Rihanna fassen sich zärtlich an und sehen dabei megascharf aus. Was bei uns allenfalls Begeisterung auslöst, findet ein Politiker aus Shakiras Heimatsland Kolumbien moralisch unter aller Sau.

>>> Hört hier "Can't Remember to Forget You" von Rihanna und Shakira!

Ist ja ok, wenn er das denkt, aber das dann auch noch in homophoben Tönen per Twitter rauszuhauen, finden wir wiederum moralisch sehr fragwürdig. Folgendes ließ Marco Fidel Ramirez, der im Capitol in Bogota sitzt, verlauten:

“Shakiras neues Video ist ein schamloser Fall von Lesbianismus und Unmoral. Es ist eine Gefahr für Kinder. Es sendet eine provokante Message an schwache Menschen, die verunreinigt und verführt werden könnten, selbst Lesbianismus zu betreiben.”

Lesbianismus? Schwache Menschen? Hier ist jemand eindeutig falsch im Politikbetrieb. Ramirez will sogar bewirken, dass das Video in Kolumbien aus dem Fernsehen verbannt wird.

>>> Rihanna: Heiße Bikini-Show in Rio

Wir sagen, krieg dich ein, Marco! Die einzige Gefahr, die von “Can’t Remember to Forget You” ausgeht ist die, einen mega Ohrwurm zu bekommen. Wie kann man außerdem so banane sein, zu glauben, dass man von einem Musikvideo homosexuell wird? Alle Daumen nach unten für so viel Dummheit und Homophobie!

Mittwoch, 05. Februar 2014