Das nervt: Tiermützen

Liebe Tiermütze, wir finden Dich wirklich süß. Wenn Du doch nur da bleiben würdest, wo Du hingehörst: auf Kinderköpfen!

Kaum fällt das Thermometer unter 5 Grad, schießen sie wieder wie Pilze aus dem Boden: Menschen, die Tiermützen tragen. Ob Katzen, Bären- oder Mäuseohren, das Repertoire an Tiermützen kennt keine Schmerzgrenze. Ganz Mutige tragen sie im Pinguin-Look oder mit verwegenen Hasenschlappohren.

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Im Prinzip ist ja auch nichts einzuwenden gegen die Tiermütze. Sie ist niedlich und löst den Impuls in einem aus, ihrem Träger liebevoll über den Kopf zu streichen. Wenn sie nur da bleiben würde, wo sie hingehört: auf Kinderköpfen. Seltsamerweise sieht man sie da eher selten. Viel häufiger begegnet man ihnen auf den Köpfen Mitte Zwanzigjähriger, die wohl hoffen, damit “total süß” auszusehen.

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Sorry, tut Ihr aber nicht. Ganz im Gegenteil: es sieht peinlich aus. Weil Ihr einfach keine sechs mehr seid und manche Dinge, die man mit sechs getan oder getragen hat, mit Mitte Zwanzig nicht mehr funktionieren. Also, Tiermütze runter, neue drauf und schon kann’s losgehen mit dem Erwachsenenleben!

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Samstag, 08. Februar 2014