Wie Beth Whaanga mit einem Nacktfoto über 100 Facebook-Freunde verlor

Eine Australierin überwindet sich und zeigt ihren Körper nach dem erfolgreichen Kampf gegen Brustkrebs. Das Ergebnis ist schockierend...

Beth Whaanga ist 33 Jahre alt, vierfache Mutter und lebt in Brisbane, Australien. 2012 wurde bei Beth Brustkrebs diagnostiziert, ein Schicksal, das sie mit 14,1 Millionen Menschen weltweit teilt. Ein Schicksal, das sie zu dem folgenden Foto-Projekt bewegte…

>>> Giraffe Marius: So grausam geht es in anderen Zoos zu

“Red Dress” dokumentiert Frauen nach ihrem Kampf gegen Brustkrebs und will damit mehr Bewusstsein für die schlimme Krankheit schaffen. Mit Beth hat sie eine dieser tapferen Krebs-Kämpfer gefunden.

WARNUNG. DIe folgenden Fotos sind konfrontierend und beinhalten oberkörperfreies Material. Der Beweggrund für die Bilder entspringt keinesfalls sexueller Natur, sondern verfolgt das Ziel auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. Wenn du die Bilder zu anzüglich findest, verstecke sie aus deinem News Feed.

Jeden Tag laufen wir an Leuten vorbei, die von außen vollkommen normal wirken. Doch unter der Kleidung versteckt sich oftmals ein Körper, der andere Geschichten erzählt. Nadia Masot und ich probieren noch weitere Leute für unser Projekt zu finden und uns helfen auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. Brustkrebs betrifft jeden, egal ob alt oder jung, das Alter spielt keine Rolle, regelmäßige Kontrollen sind ausschlaggebend. Es kann auch dir passieren!"

>>> Die schönsten Valentinstags-Rezepte

Nachdem Beth auf ihrem Facebook-Profil ihre “Red Dress”-Fotos postete, zählt sie nun 104 Facebook-Freunde weniger, statt Zuspruch und Lob für ihren unglaublichen Mut hagelt es Ablehnung und Kritik. Das hält Beth jedoch nicht davon ab, weiter zu kämpfen. Ganz im Gegenteil, eher zeigt sich auf welche Leute sie in ihrem Leben verzichten kann.

Das Beispiel Beth beweist uns mal wieder, wie schwammig der Begriff “Facebook-Freunde” wirklich ist. Wir finden es furchtbar traurig, dass solch eine mutige Kampf-Ansage an eine lebensverändernde Krankheit mit solch negativen Reaktionen “belohnt” wird.

Mittwoch, 12. Februar 2014