Dänischer Zoo killt schon wieder eine Giraffe

    Trotz der Proteste in Dänemark wird in einem Zoo wieder eine Giraffe getötet. Warum sie sterben muss, lest Ihr hier.

    Wir haben Euch schon vor ein paar Tagen die Story aus dem Kopenhagener Zoo erzählt, wo eine Giraffe zu Löwenfutter wurde. Proteste ohne Ende waren die Folge, der Zoodirektor bekam Morddrohungen. Das lässt aber die anderen Tierparks in Dänemark ganz offensichtlich kalt, denn auch der Zoo von Jylland will laut Nachrichtenagentur AFP einen Giraffenbullen töten.

    >>> Giraffe Marius: So grausam geht es in anderen Zoos zu

    Zufälligerweise heißt das Tier auch Marius, so wie der Bulle, der in Kopenhagen geschlachtet wurde. Auch das Problem ist dasselbe: Weil das sieben Jahr alte Tier kein brauchbares Genmaterial in sich trägt, um mit ihm zu züchten, wird er zu Raubtierfutter.

    Wir können wirklich nur den Kopf schütteln. Auch hier hat der Zoo bewusst Giraffen gekreuzt, die hart an der Inzucht vorbeischrammen, nur damit das Publikum eine süße Babygiraffe zu sehen bekommt. Da bleibt dann nur Endstation Löwenmagen, wenn wir Zoobesucher uns an dem Baby sattgesehen haben und es groß ist. Das größte Problem sind nicht die Zoodirektoren, sondern wir selbst. Wer sich gern Tiere im Zoo anguckt, muss auch mit den Konsequenzen leben.

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    Freitag, 14. Februar 2014