8 Gründe, warum Euch die Krawalle in der Ukraine interessieren sollten

  • 1. Demokratie geht uns alle an. Das Kostbarste, was wir haben, ist das Recht, unsere Welt mitzubestimmen. Darum sollten wir auch Menschen in anderen Ländern dabei unterstützen, dieses Recht zu behalten.

  • 2. Wir können helfen! Die Menschen in der Ukraine versuchen, die Welt darüber zu informieren, was bei ihnen geschieht. Information ist Macht. Teilt Tweets bei Twitter, postet Artikel bei Facebook, helft den Ukrainern, ihre Demokratie zu schützen.

  • 3. Zeigt den Medien, dass Ihr hinschaut. So zwingt Ihr sie, die Berichterstattung auf wirklich wichtige Themen zu lenken. Es wurde bisher viel zu wenig über die Situation in der Ukraine erzählt, das muss sich ändern.

  • 4. Wenn Ihr darüber sprecht, zwingt Ihr auch die Bundesregierung, Stellung zu beziehen. Sie handelt stellvertretend für ihre Bürger und sollte sich einmischen, wenn das Volk es wünscht.

  • 5. Das Problem ist nicht weit weg. An der Grenze zu Polen gibt es schon Krawalle, die Ausschreitungen schwappen also fast in die EU hinein.

  • 6. Wir können Regierungen aus anderen Ländern zeigen, dass so nicht mit Menschen umgegangen werden kann. Damit schützen wir die Menschen in der Ukraine und stärken ihnen den Rücken.

  • 7. Es könnten auch Eure Freunde sein, die im Kampf für Demokratie sterben.

  • 8. Es passieren viele schlimme Dinge auf der Welt, die einen manchmal abstumpfen lassen. Wir dürfen aber nicht unsere Menschlichkeit verlieren. Also twittert und postet, was das Zeug hält. Information ist Macht.

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    Tote und Verletzte in anderen Ländern gehen uns nichts an? Doch, tun sie. Wir sagen Euch, warum.

    Die Ukraine steht kurz vor einem Bürgerkrieg oder ist vielleicht schon mittendrin. Seit Ende November haben Gegner des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch und Regierungsvertreter verhandelt. Es ging um die Räumung besetzter Häuser, um die Freilassung von Demonstranten, um eine mögliche Beteiligung an der Regierung, vor allem aber um eine stärkere Verbindung mit der EU. Gebracht haben die Gespräche nichts, jetzt sprechen die Waffen.

    Die Situation in der Hauptstadt Kiew eskalierte, die Sondereinheit “Berkut” prügelte mit Schlagstöcken auf die Demonstranten ein und schoss nicht nur mit Tränengas in die Menge, sondern auch mit scharfer Munition. Auch die Gegenseite war nicht zimperlich, die selbsternannte “Bürgerwehr des Maidan” ging mit Molotow-Cocktails auf die Polizisten los.

    >>> I Am An Ukrainian: Seht hier das Video einer Demonstrantin&

    Mehr als zwei Dutzend Tote wurden nach dem ersten brutalen Zusammenstoß gemeldet, viele weitere Menschen wurden verletzt. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, die Sicherheitskräfte wurden von der Regierung eingesetzt, um einen landesweiten “Anti-Terror”-Einsatz durchzuführen. Das heißt – mehr Gewalt, mehr Verletzte, mehr Tote.

    Hintergrund ist ein erbitterter Machtkampf zwischen prowestlicher Opposition und Regierungschef Janukowitsch, der sich in Richtung Russland orientiert. Oppositionsführer Vitali Klitschko will die Ukraine zu einem modernen Land machen, das irgendwann in die EU aufgenommen werden kann. Das ist mit den Konservativen in der Ukraine aber nicht zu machen.

    *>>> "Homo-Propaganda:34123

    Die Ukraine ist doch weit weg, was hat das mit uns zu tun? Das fragt Ihr Euch vielleicht. Das hat ganz viel mit uns allen zu tun. Wir haben acht Gründe für Euch, warum Ihr beim Thema Ukraine nicht wegsehen solltet. Klickt Euch durch die Bildergalerie.

    Mittwoch, 19. Februar 2014