Gerichtsurteil: Kein Gema-Bashing mehr auf YouTube

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  • …Justin Timberlake in 'What Goes Around'

  • Matthew McConaughey war zu sehen in…

  • …Butch Walker and the Black Widows 'Synthesizers'

  • Megan Fox war 2010…

  • …in 'Love the Way You Lie' von Eminem und Rihanna zu sehen

  • Jake Gyllenhaal…

  • …in 'Blame It' von Jamie Foxx

  • Liv Tyler…

  • …zusammen mit Alicia Silverstone in 'Crazy' von Aerosmith

  • 'Dawson's Creek' Star James Van Der Beek…

  • …in 'Blow' von Ke$ha

  • 'Glee' Star Darren Criss…

  • …in Katy Perrys 'Last Friday Night'

  • Ex-Baywatch-Nixe Pamela Anderson…

  • …2007 in Kanye Wests 'Touch The Sky'

  • 2002 noch ein Paar: Ben Affleck…

  • …und Jennifer Lopez in 'Jenny From The Block'

  • Angelina Jolie…

  • …in 'Anybody Seen My Baby' von The Rolling Stones

  • Mila Kunis im Musikvideo…

  • ..'Jaded' von Aerosmith

  • Emma Roberts in…

  • …'Go Outside' von den Cults

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Videos, die nicht in Deutschland abgespielt werden können, dürfen bei YouTube nicht mehr mit den Anti-Gema-Sperrtafeln bestückt werden. Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

    Die Gema macht sich in jüngster Zeit keine Freunde. Vor allem ihre neuen Gebührenregelungen für Clubs und DJs sorgten nicht nur für Diskussionen, sondern für regelrechte Hasskampagnen. Wir alle lesen fast jeden Tag das Wort “Gema”. Und zwar bei YouTube, immer dann, wenn ein Video in Deutschland nicht freigegeben ist.

    “Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid.”

    Die Gema hat dagegen geklagt, dass YouTube bzw. der Mutterkonzern Google das so schreibt und Recht bekommen. Das Landgericht München hat geurteilt, dass diese Formulierung rechtswidrig ist, weil sie suggeriert, dass die Gema selbst die Sperrung des Videos veranlasst hat. Was nicht stimmt.

    >>> Album-Pre-Streaming: Lea Michele mit 'Louder'

    Im Streit zwischen der Gema und YouTube geht es um die Gebühren, die YouTube der Gema zahlen soll, damit die Plattform die Musikvideos zeigen darf. Da es da immer noch keine Einigung gibt, hat die Versorgungsgesellschaft zwölf Titel sperren lassen. YouTube ist eigentlich nicht verpflichtet, Videos zu sperren, macht es aber doch aus vorauseilendem Gehorsam.

    >>> Behind The Scenes Music Industry: GEMA

    Heißt: Irgendwie ist die Gema schon der Grund dafür, dass gewisse Musikvideos bei YouTube nicht laufen, allerdings sperrt die Plattform die Videos selbst. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Google prüft jetzt weitere Schritte und geht wahrscheinlich in Berufung. Da ist also das letzte Wort noch nicht gesprochen.

    Auf VIVA.tv könnt Ihr übrigens die meisten Musikvideos Eurer Stars ganz legal und ohne nervigen Sperrbildschirm gucken. Guckt mal auf VIVA.tv/Musik vorbei.

    Mittwoch, 26. Februar 2014