Liebes-Aus, Serien-Aus: Koreanische Dating-Show nach Selbstmord abgesetzt

Schock für das koreanische TV: Während des Show-Drehs nahm sich eine Kandidatin das Leben.

Es ist eine Tragödie für die koreanische Unterhaltungsindustrie: die erfolgreiche Dating-Sendung „Jjak“ („Partner“) muss nach dem Selbstmord einer Teilnehmerin abgesetzt werden. Die Reality-Show des Senders SBS zeigt 10 Singles, die eine Woche lang in einem Haus zusammenziehen und gefilmt werden. Der einzig filmfreie Ort ist das Badezimmer, in welchem die 29-Jährige Jeon erhängt aufgefunden wurde.

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Kurz zuvor telefonierte sie mit ihrer Mutter, dass sie mit ihrer überzogenen Darstellung im Fernsehen nicht weiterleben könnte. Nachdem Jeon von ihrem ausgewählten Partner einen Korb bekommen hat, ließen die Produzenten sie durchweg als bemitleidenswerte Einzelgängerin auftreten. Auch ihr Abschiedsbrief bestätigt, dass sie dem Druck nicht mehr standhalten konnte und um ihren Ruf gefürchtet hat.

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Es ist nicht besonders verwunderlich, dass eine solche Meldung aus dem ostasiatischen Land kommt: neben K-Pop Stars, koreanischem Essen und dem Giganten Samsung ist Korea nämlich auch für die höchste Suizidrate weltweit bekannt.
Wir hoffen, dass sich solch ein Fall nicht wiederholt und wünschen der Familie alles Gute.

Dienstag, 11. März 2014