Adventure Weeks: Highlining

Eine Mischung aus Klettern, Slacklinen und Hochseiltanz, die den ultimativen Adrenalinkick verspricht.

Das sogenannte “Slacklining”, bei dem man ein 5cm breites Band zwischen 2 Bäume spannt, um dann darüber zu balancieren, wird im Alltag immer beliebter – aber auch immer extremer.

Extremer bedeutet in diesem Fall ganz einfach höher – denn dann wird aus “Slacklining” ganz einfach “Highlining”. Was das bedeutet? Beschleunigter Herzschlag, schweißnasse Hände und absolute Konzentration: Highlining ist definitiv kein Sport für Jedermann. Egal ob zwischen Wolkenkratzern, Schluchten oder Bergwänden, die Highline wird stets in schwindelerregenden Höhen gespannt, manchmal in bis zu 1000m Höhe. Das ist Adrenalin pur, schließlich soll freihändig über das Seil balanciert werden.

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Das Highlining stammt ursprünglich aus Kalifornien. Im Yosemite Park begannen Felskletterer in den 70-er Jahren, Seile zwischen den Bäumen zu spannen, um Koordination und Gleichgewicht zu trainieren. Mit dem Aufkommen von flexibleren Schlauchbändern Mitte der 80-er entwickelte sich das Slacklinen weiter und wurde zur Trendsportart. Wie immer wollten Sportler ihre Grenzen austesten und schon bald schon war es möglich, Seile auch in großer Höhe zu spannen und gesichert darüber zu laufen.

Neben der physischen Belastung, spielt besonders die psychische Einstellung eine große Rolle. Immerhin befindet sich unter dem Sportler nicht mehr, als ein dünnes Band und der Abgrund. Gegen einen möglichen Absturz sichert den Highliner das Fallseil, das ihn unmittelbar mit der Haupt-Line verbindet. Manche Freaks überqueren den Abgrund aber auch ohne direkte Fallsicherung oder nur mit einem Minifallschirm auf dem Rücken.

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Doch Vorsicht: Ohne Erfahrung solltet Ihr auf keinen Fall direkt mit einer Highline starten! Eine Slackline im Park ist zum Einstieg die geeignetere Variante. Natürlich beginnt man zuerst in Bodennähe und vergrößert die Höhe dann nach und nach.

Sofern man keinen Unerwarteten Abgang macht, ist die Trendsportart sehr gut für den Körper: Durch das Balancieren auf dem locker gespannten Band entstehen Schwingungen, die der Körper ausgleichen muss, um nicht zu fallen. Das beansprucht speziell die Feinmuskulatur rund um die Wirbel sowie die Tiefenmuskeln in Rumpf und Beinen. Außerdem werden Gleichgewichtssinn, Reaktionsvermögen, Koordination und Konzentration trainiert.

Donnerstag, 27. März 2014