Alben der Woche: KW 13/2014

  • Ach Dillon... Nach ihrem Debüt "This Silence Kills" hat die Sängerin mit brasilianischen Wurzeln uns erst einmal Angst gemacht. Sie sei so leer, meinte die immer etwas entrückt wirkende Musikerin. Dann küsste die Muse sie doch noch und herausgekommen ist "The Unknown". Etwas reifer, aber trotzdem wieder total schön.

  • Die Band of Skulls liefern auch mit "Himalayan" Blues-Rock, der richtig Laune macht. Beim Roadtrip ans Meer solltet Ihr diese Scheibe unbedingt ganz laut drehen.

  • Kopf oder Herz? Das fragt sich Christina Perri in ihrem neuen Album "Head or Heart". Eine Frage, die wir uns wohl alle schon einmal gestellt haben. Die Tattoo-Liebhaberin aus den USA liefert mit ihrem zweiten Album Songs rund um die Liebe und die damit verbundenen Unsicherheiten.

  • Hängt Euch "Pumping Blood" von NoNoNo auch noch so im Ohr? Endlich erscheint heute mit "We Are Only What We Feel" ein Longplayer der Schweden. Wir sagen: YesYesYes!

  • Die drei Mädels von Elaiza waren als totale Außenseiter in den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2014 gegangen. Mit ihrem folkloregeschwängertem "Is It Right" schossen sie dann aber sogar Unheilig aus dem Rennen. Mit "Gallery" präsentieren Elaiza einen ganzen Longplayer. Wirklich hörenswert und gar nicht so lahm, wie es normalerweise beim ESC zugeht.

  • Otto Normal, das klingt erstmal nach Filzpantoffeln und Reihenhaus. Die Band aus Freiburg ist aber alles andere als lahm und schießt mit "Das Neue Normal" ein Debütalbum auf den Markt. Macht Spaß!

  • I Heart Sharks muss man schon wegen des Namens mögen. Die Herren hinter der Band trafen sich in einer verschwitzten Clubnacht im Berliner Berghain. Techno gibt's auf "Athems" trotzdem nicht, sondern hymnenartigen Pop.

  • Wenn Ihr Euch auf traumhaften Melodien treiben lassen wollt, seid Ihr bei der vierköpfigen Band Arthur Beatrice an der richtigen Adresse. Die Londoner spinnen mit "Working Out" Electronica-Dreampop vom Feinsten.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Diese Woche mit entrücktem Dreampop, griffigem Blues-Rock und der vielleicht normalsten Band der Welt.

    Mit This Silence Kills" katapultierte sich "Dillon 2011 an die Spitze der Underground-Musiker Deutschlands. Die in Brasilien geborene Sängerin mit der zerbrechlich klingenden Stimme haute mal eben so ein Album raus, das neue Maßstäbe setzte. Allerdings fühlte sich die immer ein bisschen entrückt wirkende Dillon selbst etwas überfordert mit dem ganzen Zirkus, der über sie hereinbrach. Von einem neuen Album wollte sie erstmal nichts wissen. Jetzt hat die Muse sie wieder geküsst und es ist The Unknown entstanden. Ein bisschen reifer klingt es, hat aber immer noch diesen bezaubernden Sound.

    Eine ganz andere Richtung schlagen Otto Normal ein. Das neue Normal präsentieren sie uns, und zwar ganz ohne Reihenhaus und Filzpantoffeln. Ein bisschen Elektro, ein bisschen Pop und jede Menge Spaß haben die Freiburger im Gepäck. Wenn so normal klingt, sind wir das sehr gern.

    >>> Im Check: Was taugt die ESC-Band Elaiza

    Weitere Alben gibt’s von Christina Perri, I Heart Sharks, Elaiza, NoNoNo und anderen. Klickt Euch durch die Galerie.

    Freitag, 28. März 2014