Adventure Weeks: Freediving

Habt Ihr jemals davon geträumt, die Unterwasserwelt komplett frei von Ausrüstung zu erkunden? Dann taucht ein in die Welt der Freediver!

Habt Ihr jemals davon geträumt, die Unterwasserwelt komplett frei von Ausrüstung zu erkunden? Wenn ja, dann sei eines vorweg gesagt: Diese Möglichkeit ist für fast jeden erlernbar und bereits sehr viele Menschen gehen diesem Traum nach.

Das sogenannte Frei- oder Apnoetauchen ist die natürlichste und zugleich rücksichtsvollste Art, die Tiefen der Ozeane zu erforschen. Es ist einer der besten und schönsten Wege, sich selbst, sowie die Schönheit und Stille des Meeres kennen zu lernen.

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Jeder, der schon einmal den Atem unter Wasser gehalten hat, ist praktisch schon frei getaucht. Allerdings gibt es viele Disziplinen dieses Sports und es geht nicht einfach nur darum herauszufinden, wie lange man die Luft mit einem einzigen Atemzug halten kann. Viel mehr geht es um die richtige Einstellung, sowie das Herantasten an die Grenzen von Körper und Geist. Für die meisten Freediver liegt der wahre Reiz in der meditativen Ruhe und Ausgeglichenheit – eine Verbindung, die im Sport selten eingegangen wird.

Ein Apnoetaucher (Apnoe bedeutet “ohne Sauerstoff” oder “Atemstillstand”) kommt also komplett ohne Atemgeräte aus. Mit nur einem Atemzug taucht er so weit wie möglich in die Tiefe des Meeres ab, natürlich darf auch der Weg nach oben nicht unterschätzt werden. Erlaubt sind verlängerte Flossen, eine Taucherbrille, Gewichte und ein Neoprenanzug.

Die häufigste Form eines solchen Tauchgangs heißt Constant Weight (dt: Konstantes Gewicht). Beim Abtauchen darf man nach Belieben zusätzlichen Ballast verwenden, muss allerdings mit demselben Gewicht auch wieder auftauchen.

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Die Meisten beschreiben Freediving als mehr als eine Extremsportart. Da das Tauchen höchste Konzentration und Körperbeherrschung erfordert, wird es als eine besondere Art der Selbsterfahrung und ein Gefühl der Verbundenheit mit dem Wasser beschrieben. Besonders wichtig ist es, unter Wasser in jeder Situation ruhig zu bleiben, da sonst zu viel Sauerstoff verbraucht wird, weshalb eigentlich alle Apnoetaucher mit verschiedenen Meditationsformen trainieren. Auch wenn dieser Sport extrem klingen mag, er bringt wahre Ausgeglichenheit mit sich.

Montag, 31. März 2014