Ist die Wuschel-Muschi zurück? Schauspielerin fordert: "Tragt wieder mehr Schamhaar!"

    Ein Thema, dass die Gemüter erhitzt: Schamhaare. Jetzt wird die Debatte angeheizt. Von wem? Das erfahrt Ihr hier.

    Ok, es tut uns leid, dass wir das jetzt machen, aber es geht nicht anders: Ihr müsst Euch jetzt kurz über die Schambehaarung von Schauspielerin Christine Kaufmann machen. Denn diese steht auf ihren Pelz. In BILD (wo auch sonst), verriert sie jetzt: “Die Schambehaarung sollte wie eine kleiner Garten gepflegt werden. Kein wucherndes Gestrüpp, aber eben auch kein Kahlschlag.”

    Bah! Alleine beim Schreiben bekommen wir gerade Gänsehaut. Aber scheinbar ist das Thema nicht nur bei älteren Damen angesagt, sondern auch bei den Coolen von der Schule. Das amerikanische Label American Apparel warb erst kürzlich mit schambehaarten Schaufensterpuppen. Und schrieb dazu: “American Apparel is a company that celebrates natural beauty.”

    >>> American Apparel: Made in Bangladesh

    Gut. Dann hätten wir das jetzt auch geklärt. Jeder sollte selbst entscheiden, was er mit seinen Haaren macht. Laut einer Studie der Uni Leipzig rasieren sich rund 88 Prozent der Damen und 67 der Männer im Intimbereich. Evolutionsbiologisch ist das auch in Ordnung, denn die Haare haben seit dem es Kleidung und Hygiene gibt keine wirkliche Funktion mehr. Der Gynäkologe Dr. Hans Albrecht von Waldenfels zu Bild: “Schamhaare sind von vielen Duftdrüsen umgeben, diese senden Pheromone aus, die unsere Paarungsbereitschaft signalisieren. Je mehr Haare desto größer die Verdunstungsoberfläche.” Da wir aber selten an der Scham unserer Mitmenschen riechen, könnt Ihr also getrost auf die Haare verzichten.

    Dienstag, 01. April 2014