Adventure Weeks: Tow-in Surfing

Was machen Surfer, wenn sie eine 30m Welle bezwingen wollen? Sie fragen den nächsten Helikopter-Piloten nach Hilfe.

Als wäre das Surfen an sich noch nicht gefährlich genug, gibt es seit einigen Jahren eine Version für Extremsportler – das sogenannte “Tow-in” Surfing. Laird Hamilton, einer der einflussreichsten “Big Wave”-Surfer des 21. Jahrhunderts, beschrieb das Gefühl als “eine Kombination aus Fliegen, Segeln und extremer Geschwindigkeit.” Klingt eigentlich ganz spaßig, oder?

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Tatsächlich ist “Tow-in” Surfing eine Mischung aus Wasserski und Wakeboarden, bei dem der waghalsige Wellenreiter mit Hilfe eines Seils von einem Jetski oder sogar Helikopter in eine Welle gezogen wird, die er mit normaler Muskelkraft niemals erreichen könnte. Warum? Die Wellen, die es zu erzwingen gilt, sind ungefähr dreifach so hoch und doppelt so schnell.

Dieser Sport ist sicher nichts für jedermann, denn er birgt einige heftige Gefahren und kann nur nach intensivem Training und mit professioneller Hilfe ausgeübt werden. Nicht nur, dass es tödlich enden kann, von einer 30 Meter hohen Welle zu fallen, man kann auch von den Wassermassen erdrückt, oder vom starken Sog in die Tiefe gezogen werden.

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Der Einsatz von Hubschraubern als Tow-in Hilfe wurde ab 2003 populär. Im Gegensatz zu einem Jetski bietet diese Methode viele Vorteile, wenn die Wellenhöhe mehr als 15 Meter beträgt oder die Lage der Welle keinen sicheren Fluchtweg für das Jetski bietet. Außerdem kann der Pilot die anrollenden Wellen aufgrund der Flughöhe gut überblicken und somit die Beste auswählen. Viele Fotos und Videos vom Big-Wave Surfen werden aus Hubschraubern aufgenommen, die gleichzeitig zum Tow-in verwendet werden können.

Also wenn Ihr wissen wollt, wie so ein extremer Wellenritt aussieht, dann checkt unsere Galerie aus!

Montag, 07. April 2014