Die Union will Prostitution in Deutschland zu einem seriösen Geschäft machen

  • Nach 5000 Schuss ist bei Jungs nicht Schluss. Auch im hohen Alter produzieren Männer noch Samen.

  • "Beim Oralsex kann nix passieren." - Falsch! Auch beim Oralverkehr können Krankheiten übertragen werden.

  • "Mädchen gucken keine Pornos!" - Wohl kaum. Auch Girls schauen sich gerne mal einen Schmuddelfilm an.

  • Sex statt Sport? Mit Sex verbrennt man zwar einiges an Kalorien, aber "normaler" Sport ist doch ergiebiger.

  • Jungs, hört auf, Euch Gedanken zu machen: Der Sex wird nicht besser, je größer Penis ist.

  • Halten beschnittene Jungs wirklich länger durch beim Sex? Nein.

  • Sperma hat keine Kalorien. Not! Eine Kalorienbombe ist das Ejakulat zwar nicht, aber ein Teelöffel zählt trotzdem um die 7 Kalorien.

  • "Dumm f***t gut." - Kopflastige Menschen haben es zwar oft schwieriger, sich fallen zu lassen, aber das heißt nicht, dass kluge Leute nicht gut im Bett sind.

  • Nur Frauen täuschen den Orgasmus vor? Nein, auch Männer schummeln, um ihren Partner zufrieden zu stellen.

  • "Wie die Nase eines Mannes, so auch sein Johannes." - Von wegen! Weder die Nase, noch die Ohren, Füße oder Finger geben Aufschluss über die Penisgröße.

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    13 Jahre lang wurde am Prostitutionsgesetz in Deutschland nichts geändert. Jetzt hat die Bundesregierung aber einen ganzen Katalog mit schärferen Regeln. Was Union und SPD vorhaben, lest Ihr hier.

    Prostitution ist in Deutschland entspannter geregelt als in anderen Ländern Europas. Wer ein Bordell eröffnen will, muss sich nicht besonders anstrengen und kriegt die Genehmigung schneller als manch einer, der einfach nur eine Pommesbude eröffnen will.

    Das Märchen von der gutmütigen Puffmutter, die gut auf ihre Mädchen aufpasst, ist allerdings in den seltensten Fällen Realität. Vor allem kriminelle Banden haben sich neben Waffen- und Drogenhandel auf Prostitution spezialisiert. Teilweise werden Frauen gegen ihren Willen aus anderen Ländern in die Bordelle oder auf die Straße geholt. In ihrem Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, die Gesetze zu verschärfen.

    In ihrem Eckpunktepapier will die Union das Mindestalter von Prostituierten auf 21 Jahre anheben. Bisher liegt es bei 18 Jahren. Sie müssen angemeldet sein, regelmäßig zum Arzt gehen und sollen Sozial- und Beratungsangebote bekommen. Wenn ein Freier wissentlich mit einer Frau Sex hat, die zur Prostitution gezwungen wird, soll es härtere Strafen geben.

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    Auch für Bordellbetreiber soll sich einiges ändern. Den Plänen nach soll es eine Kondompflicht geben. Um kriminellen Banden im Sexgeschäft das Leben schwer zu machen, soll es außerdem nicht mehr so einfach sein, ein Bordell zu eröffnen. Wer das will, soll in Zukunft nur ohne Vorstrafen Erfolg haben.

    In den Medien tauchen immer wieder gern Interviews mit Prostituierten auf, die freiwillig ihren Körper verkaufen und gar nicht wollen, dass das Gesetz schützend die Hand über sie legt. Das mag auch für viele der Frauen stimmen, aber es gibt auch eine Menge gerade sehr junger Mädchen, die keine andere Wahl haben und zur Prostitution gezwungen werden. Wer im Rotlichtviertel einmal beobachtet hat, was für finstere Gesellen in Bordellen das Sagen haben, wird wissen, dass man als 18-Jährige kaum Chancen hat, seine Rechte durchzusetzen.

    Das Eckpunktepapier muss noch mit der SPD abgestimmt und beschlossen werden. Vor allem bei der Altersgrenze sind sich die Sozialdemokraten noch unsicher. Bis zur Sommerpause will die Regierung aber eine Eingung auf dem Tisch haben.

    Mittwoch, 09. April 2014