Adventure Weeks: Volcano Surfing

Einen aktiven Vulkan auf einer Holzplatte herunter rutschen. Wer will das nicht?

Für die meisten von uns ist der Anblick eines ausbrechenden Vulkans schon spannend genug. Wahre Nervenkitzel-Junkies jedoch, finden die Befriedigung erst dann, wenn sie den riesigen Ascheberg mit 80km/h auf einem Holzbrett herunter heizen dürfen. Ja, so etwas machen Menschen tatsächlich.

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Als “Volcano Surfing” wurde der Sport erst ab 2005 bekannt, nachdem der Australier Darryn Webb ihn “entdeckte”. Webb verwaltet bis heute ein Hostel im Bergland Nicaraguas und da der alt eingesessene Snowboarder den Schnee dort vermisste, wurde er experimentierfreudig. Innerhalb von wenigen Monaten teste er, auf welchem Material man am besten über die Asche surfen könne – von Matratze bis Kühlschrank, der crazy Australier bezwang den 2388 Meter Vulkan auf jede erdenkliche Weise. Letztendlich fand er den perfekten Untersatz: Eine Sperrholzplatte mit Metall- und Plastikverstärkung.

‘Environmental Graffiti’ beschrieb den Sport als “heißesten Extremsport jemals”, da der Cerro Negra (so heißt der Vulkan) zuletzt im Jahr 1999 ausbrach und es jeden Moment wieder tun könnte. Wer hat da nicht Lust, einmal surfen zu gehen?

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Wir jedenfalls nicht. Denn erst 2003 verunglückte Extremsportler Eric Barone fast tödlich, als er einen Geschwindigkeitsrekord auf dem Mountainbike aufstellte. Er brach den Land-Geschwindigkeits-Weltrekord zwar mit über 170km/h auf dem Bike, doch stürzte nur wenige Augenblicke später. Das Resultat: Fünf gebrochene Rippen, eine verrenkte Schulter und gerissene Muskeln in der Hand. Wir können da nur noch den Kopf schütteln und sagen: Menschen sind wahnsinnig.

Sonntag, 13. April 2014