Wie Tierschützer mit einem Protest-Wochenende gegen die schrecklichen Versuchstier-Transporte von KLM und Air France aktiv werden wollen

Am 5. und. 6. Juli könnt auch Ihr Eurem "Nein" zur Tierquälerei kreativ Ausdruck verleihen. Hier kommen die Infos, die Ihr braucht.

Denken wir an Tierversuche, haben wir gleich Bilder von Primaten, Ratten und Hunden inmitten von Elektronen und technischer Apparaturen vor Augen. In Wahrheit fängt die Tierquälerei, die angeblich zum Nutzen für die Pharmaindustrie und zur Heilung von Krankheiten so unumgänglich ist, schon viel früher an: Mit dem Transport der Tiere in die Versuchskliniken.

Hunde, Katzen, Kaninchen und Affen werden in kleine Holzkisten gesperrt und in die gleichen Flugzeuge gepackt, mit denen sorglose Touristen in den Urlaub fliegen. Nur dauert die Tortur für die Tiere oftmals bis zu 60 Stunden bei Kälte, Lärm und ohne Nahrung. Durch den schrecklichen Stress sterben viele der kleinen Individuen bereits vor dem Erreichen der Versuchsanstalten.

Aus Respekt vor den Tieren haben viele große Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa, United Airlines und kürzlich sogar die China Southern Airlines, den Transport von Primaten eingestellt.

Andere fliegen weiter Labortiere: *Air France-KLM ist das weltweit größte Transportunternehmen für Versuchstiere. Die Fluggesellschaft transportiert tausende Primaten jährlich aus Ostasien und Afrika in europäische und nordamerikanische Labore. *

Wenn keine Fluggesellschaft mehr bereit wäre, die Tiere zu transportieren, würde der Nachschub für die Tierversuchslabors in aller Welt erheblich erschwert werden.

>>> Internationaler Tag der Versuchstiere: 10 grauenhafte Fakten

Tierschützer machen mobil gegen den Transport durch Air France und KLM. Für den 5. und 6. Juli ist ein großes Aktionswochenende geplant. Durchgeführt wird dies von Stop Vivisection der deutschsprachigen Tierrechtskampagne unter dem Dachverband des internationalen “Gateway To Hell”-Netzwerkes. Neben Infoständen an den Flughafenschaltern von KLM und Air France und dem Verteilen von Flyern sind alle Tierschützer aufgerufen, ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Egal, ob Ihr ein Straßentheater zum Thema ins Leben ruft oder zu einem Flashmob mobilisiert, werdet aktiv!

>>> Weitere Infos und Material gibt es auf der Website von Stop Vivisection

Und falls Ihr noch einen letzten Grund sucht, warum Ihr diese Kampagne unterstützen solltet: Vergangene Woche ließ sich Justin Bieber auf dem LAX-FLughafen ein T-Shirt der Tierschützer mitgeben und zeigte seine Unterstützung mit dem Kommentar “Air France sucks”.

Freitag, 02. Mai 2014