Heute schon eine Runde mit deinem Salat gelaufen?

In China bekämpfen Jugendliche ihre Einsamkeit mit einer Salat-Therapie. Doch wird der Salat dabei nicht etwa gegessen! Überzeugt Euch selbst...

Ihr fühlt Euch unwohl, allein und unverstanden, doch ein Haustier ist Euch zu viel Arbeit? Die Chinesen haben in diesem Fall eventuell eine geniale Lösung gefunden: Die Salattherapie!

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Doch, wie ‘Metro’ berichtet, handelt es sich bei der Salattherapie nicht etwa um eine Ernährungsumstellung. Nein, ganz im Gegenteil: Teilnehmer nehmen ihren Salatkopf an die Leine, um mit ihm Gassi zu gehen und eine persönliche Bindung aufzubauen.

“Ich habe das Gefühl, ich kann meine negativen Gedanken auf den Salat übertragen. Nach einem Spaziergang mit meinem Salat fühle ich mich wesentlich besser,” erzählt die 17-Jährige Lui Ja Chen in einem Interview mit der ‘Austrian Times.’

Der 17-Jährige Da-Xia Sung hat mehr Interesse an seinem Salat, als an seinen Eltern, “Ich habe das Gefühl, er versteht mich.”

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Für das vollkommen absurde Salat-Phänomen hat der chinesische Psychologe Wen Chao eine plausible Erklärung: “Das Prinzip ist ganz einfach – du fühlst dich genau so einsam und simpel wie ein Salat, also fängst du an, dich wie einer zu verhalten und dich mit einem anzufreunden."

Doch weist der Psychologe auch darauf hin, dass ein Salat auf die Dauer den menschlichen Kontakt nicht komplett ersetzten kann. “Am Ende ist jemand richtiges zum Reden natürlich gesünder.”

Ein frischer Salat hält sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen, doch ist es unklar wie lange ein Salat überlebt, wenn er tagtäglich durch die Straßen geschliffen wird. In der Tat ist so eine Salatfreundschaft eher kurzlebig…

Sonntag, 04. Mai 2014