Was zählt wirklich für unsere "Generation Y": Zeit & Verwirklichung oder Macht & Luxus?

    Es ist ein Generationskonflikt: Die Eltern wollen, dass wir schnell in Jobs kommen und möglichst viel Geld verdienen, wir wollen reisen und uns ausprobieren. Was für uns heute wirklich zählt? Hier.

    Ach ja, die guten alten Zeiten. Als der Mann noch arbeiten ging, die Frau zu Hause sass und die Kinder großzog und das Ziel war, möglichst sicher zu leben, seinen Wohlstand zu häufen und sich ab und an ein bisschen Luxus zu gönnen. Diese Zeiten sind schon lange vorbei.

    Wenn wir uns umsehen, haben die meisten von uns kein Auto geschweige denn eine Luxusuhr am Arm. Luxus, das ist für die Generation Y etwas anderes geworden. Doch was? Aufgewachsen sind die meisten in Wohlstand. Doch auch die Folgen dieses Lebenskonzepts wurden miterlebt: Zerbrochene Ehen, gestresste Eltern. Kein Wunder also, dass wir heute anders über Jobs, Arbeitszeiten und Wohlfühlfaktoren nachdenken, die uns das ersparen.

    Jungunternehmer Philipp Riederle reist durch ganz Europa, um das Lebensgefühl der Generation Y einzufangen und kommt in der “Huffingtonpost” zu folgendem Schluss: “Vor 20 Jahren strebten Berufseinsteiger drei Dinge an: Geld, Status und Macht. Heute geht es in erster Linie um Sinnhaftigkeit, Selbstverwirklichung und ein gutes Team. Was Glück stiftet, kostet nicht einmal Geld: Herr über die eigene Zeit sein. Selbstbestimmung ist das Statussymbol meiner Generation.”

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    Doch wie passen Begriffe wie Freiheit und Ehrgeiz zusammen? In einer Jugendstudie, in der Leute im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt wurden kam heraus, dass es vor allem darum geht eine sinnvolle Aufgabe zu haben. Mit dem Sinn kommt also der Ehrgeiz.

    Und so kommt es, dass viele auch einen weniger gut bezahlten Job annehmen, der Spaß macht als einen der zwar mehr Geld bringt, einen aber in Ketten legt. Auch die Jungautorin Kerstin Bund schreibt in ihrem Buch Glück schlägt Geld:generation_y]

    Donnerstag, 08. Mai 2014