Eurovision Song Contest 2014: Das Wurst-Fieber bricht aus!

Eine Frau mit Bart erobert Europa. Ihr habt den ESC verpasst? Kein Problem, denn wir haben die wichtigsten Infos für Euch im Überblick...

Gestern Abend ging es wortwörtlich um die Wurst, denn beim 59. Eurovision Song Contest in Kopenhagen, kämpften Musiker aus 26 europäischen Nationen um die begehrte Grand Prix-Trophäe. Neben grandiosen Musikeinlagen und vielen rührenden Momenten, stand beim diesjährigen ESC allerdings besonders eine Person im Mittelpunkt: Conchita Wurst, die österreichische Frau mit Bart.

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Wie ein Phönix stieg sie, mit ihrer Ballade “Rise Like A Phoenix,” aus der Asche und eroberte die Herzen Europas im Sturm. Mit sagenhaften 290 Punkten erkämpfte sich Conchita Wurst den verdienten Sieg und löste ein wahres Wurst-Fieber aus.

Wer genau ist also diese Österreicherin, die für Standing Ovations sorgte und reihenweise die 12 Punkte einsammelte?

Es handelt es sich um keine(n) Geringere(n) als den österreichischen Travestiekünstler Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst, der zuletzt wegen seiner Ähnlichkeit mit Kanye West-Freundin Kim Kardashian Schlagzeilen machte.

Thomas Neuwirth war 2006 bei der dritten Staffel der österreichischen Castingshow „Starmania“ im Finale gescheitert, erregte durch sein extravagantes Auftreten als Kunstfigur Conchita Wurst jedoch einige Aufmerksamkeit, die den 25-Jährigen bereits vor dem Eurovision Song Contest zu einem heißen Favoriten machte.

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Auch das deutsche Trio Elaiza legte mit ihrem Song “Is It Right” eine wunderbare Show hin, letztlich reichte es jedoch nur für Platz 18. Aber natürlich bot auch der Sieg des Nachbarlandes reichlich Anlass zum Feiern und es herrschte eine ausgelassene Stimmung bei den Deutschen und Österreichern.

Dank Conchita Wurst siegte Österreich, nach 1966 mit Udo Jürgens (“Merci Chérie”), zum zweiten Mal. Bereits jetzt hat Conchita auf Twitter und Instagram einen gewissen Kultstatus erreicht und wir sind uns sicher, mit dieser Wurst werden wir noch lange Spaß haben.

Sonntag, 11. Mai 2014