Freaky: Ein Züricher verkauft seinen tätowierten Rücken für 200.000 Euro

    Ist es okay, ein Körperteil von sich zu verkaufen? Tim Steiner lebt ab sofort als lebendes Kunstobjekt. Mehr zu diesem seltsamen Handellest ihr hier.

    15 Minuten Ruhm, die soll ja angeblich jeder Mensch in seinem Leben haben. Kurz im Rampenlicht stehen und die Blicke aller auf sich ziehen – sei es gewollt oder nicht. Genau diese hat Tim Steiner durch den Verkauf seines Rückens bekommen. Mit nur einem Unterschied: Sein Körperteil erhält nicht nur eine mickrige Viertelstunde Aufmerksamkeit, sondern vielleicht sogar für immer.

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    In einem Interview mit der “Basler Zeitung” verriet er, dass er sich für ein Projekt des belgischen Künstlers Wim Delvoye zur Verfügung gestellt und sich dafür tätowieren lassen hat. Seine gesamte Hinterseite wird von einer Madonna, Totenköpfen, Blumen und Engeln geschmückt, die kunstvoll zusammengestellt wurden. Diesen Rücken hat der Schweizer nun an den deutschen Kunstsammler Rik Reinking für 240.000 Franken verkauft, umgerechnet etwa 200.000€.

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    Ein Drittel des Geldes behält Steiner für sich. “Ich habe Wim Delvoye das Recht gegeben, sein Projekt auf meinem Rücken zu realisieren. Mit dem Verkauf des Werkes sind meine Verpflichtungen ihm gegenüber erfüllt.”

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    Steiner selbst ist stolz und froh, diesen Schritt gewagt zu haben und fühlt sich in seiner Rolle als Kunstobjekt wohl: “Meine Person (wird) erst in der Zukunft interessant, wenn ich 20, 30 Jahre als Kunstwerk gelebt habe. Noch bin ich der Freak, der seinen Rücken zur Verfügung gestellt hat.” Er erhält exklusiven Zugang zu verschiedenen Kunstmessen und trifft viele neue Menschen. Diese Popularität hat aber natürlich seinen Preis.

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    Der Züricher unterschrieb einen Vertrag, in dem steht, dass er mehrmals im Jahr ausgestellt werden soll und dass nach seinem Tod sein Tattoo chirurgisch entfernt und konserviert werden darf und dieses schließlich an den jeweiligen Besitzer geht. Inklusive Rücken natürlich.

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    Wir finden diese Story sehr befremdlich, weil sie schon an Prostitution erinnert, auch wenn sich die betroffene Person selbst wohlfühlt. Oder was meint Ihr?

    Mittwoch, 21. Mai 2014