Ausrichten und Feuer: Jägerin Kendall Jones erlegt jede Beute und erntet einen Shitstorm

Die 19-Jährige jagt für ihr Leben gern und trifft (leider fast immer) mitten ins Schwarze. Zuletzt präsentierte sie afrikanische Wildtiere als Trophäen. Hier gibt's mehr zum kontroversen Thema.

Veganer, Vegetarier, Pescetarier oder doch einfach Fleisch essen? Bei der 19-Jährigen Kendall Jones aus Texas (USA) ist es ganz eindeutig und sie geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie erlegt ihr Abendessen selbst. Klar, es gibt noch viele Hobbyjäger, die ihr Wild selbst jagen und verwerferlicher als der Fleischkonsum eines Otto-Normal-Verbrauchers, der sein Stück Fleisch im Supermarkt kauft, ist es bestimmt nicht, doch Kendall hat jetzt noch eins drauf gelegt.

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Die Texanerin ist letzten Monat nach Afrika gereist und hat auch dort ihr Hobby mit viel (Herz)Blut ausgelebt. Mit Pfeil und Bogen und Gewehr machte sie Jagd auf die Steppenbewohner der Savanne, sprich: Elefanten, Zebras, Antilopen und sogar Geparde und Löwen. Stolz präsentierte sie ihre Beute auf ihrer Facebook Seite und erntete fast ausschließlich nur negative Reaktionen. Die User beschimpften sie, dass sie ihren Jagdtrieb nicht verstehen würden.

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Doch die Jägerin zog aus dem großen Interesse an ihrem Hobby nur Vorteile: Trotz der negativen Kritik, die sie überwiegend einheimste, veranstaltet Kendall regelrechte Jagdtouren und sogar ganze Kamerateams haben sie auf ihren Streifzügen begleitet. Ganz nach dem Motto: Schlechte PR ist besser als keine PR.

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Das Thema Fleischkonsum ist generell sehr umstritten, doch wir finden, auch wenn Hobbys zur freien Selbstentfaltung dazuzählen, dass man das Jagen von artgeschützten Tieren nicht unterstützen sollte, vor allem, wenn sie nur als “Trophäen” gehalten werden. Was meint Ihr dazu?

Donnerstag, 03. Juli 2014