Ihr liebt Burger, Chips und Schoki? Das könnte bald ganz schön teuer werden

Die Deutschen sind zu dick und krank. Eine Fett- und Zuckersteuer solls jetzt richten.

Millionen Deutsche lieben sie: saftige Burger, fettige Kartoffelchips und natürlich die gute alte Schoki. Wenn es um die Ernährung geht, bevorzugen viele fettige und nährstoffarme Mahlzeiten. Das bleibt leider nicht ohne Folgen: Sechs Millionen Menschen leiden mittlerweile an der “Zucker”-Krankheit. 700 Neuerkrankte gibt es nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft jeden Tag, darunter viele Kinder und Jugendliche.

>>> Schluss mit dem Schlankheitswahn: Diese Kampagne kämpft gegen den Zwang zur Schönheit

Nun soll die Notbremse gezogen werden. Diabetes-Verbände fordern eine Fett- und Zuckersteuer! Kalorienreiche und ballaststoffarme Produkte, wie Weißbrot und Pommes sollen dann mit der vollen Mehrwertsteuer von 19 Prozent besteuert werden. Gesunde Lebensmittel, wie Obst und Gemüse erhalten dagegen einen geringeren Steuersatz . Das heißt im Klartext: Ungesundes wird teurer und Gesundes billiger.

>>> Aus Müll wird Mode: Wie eine Frau versucht, unsere Wegwerf-Mentalität zu ändern

Während Kampagnen für gesunde Ernährung in der Vergangenheit gnadenlos gescheitert sind, hat die Steuerstrafe bereits bei Alcopops und Zigaretten gut funktioniert. Die teuren Preise für Tabak und Alkoholmixgetränke wollten und konnten sich viele Jugendliche nicht mehr leisten.

Glaubt Ihr, dass das auch mit Nahrungsmitteln funktionieren kann?

Donnerstag, 17. Juli 2014