Abercrombie & Fitch verzichtet auf sein Logo: Darum sind die Tage von Markenzeichen auf Klamotten schon lange gezählt

Früher lächelten Krokodile, Elche und Pumas von unseren Kleidern. Warum ihr Logos besser aus Eurem Kleiderschrank verbannen solltet, lest Ihr hier.

Noch vor wenigen Jahren zählte das amerikanische Mode-Label Abercrombie & Fitch zu einem der begehrtesten Labels der USA. Junge Leute standen Schlange, um in einen der begehrten A&F-Läden gelassen zu werden, in denen man neben Klamotten auch gerne ein Foto mit einem oben-ohne-Männermodel mit beeindruckendem Six-Pack abstauben konnte. Immer dabei: der kleine Elch, das Logo von Abercrombie & Fitch.

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Heutzutage müsste man wohl kaum noch Wartezeit für den Besuch im A&F-Store einplanen, denn der Hype um die Marke ist vorbei. Schlechte Umsatzzahlen und ein uncooles Image machen der Kleidungskette zu schaffen. Der Schuldige ist schnell gefunden – Das Logo auf der Kleidung lässt die Klamotten altbacken und unsexy aussehen. In der Frühlings- und Sommerkollektion will A&F-Chef Mike Jeffries deshalb jetzt “fast vollständig” auf das einst so gefeierte Logo verzichten.

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Eine weise Entscheidung, auf die der Chef des Modeimperiums schon etwas früher hätte kommen sollen. Denn große Logos auf Shirts und Kleidern sind nicht erst seit heute eine schwierige Geschichte. Was bei Street-Marken, wie Obey und Vans vielleicht noch gehen mag, ist für alle anderen Marken ein absolutes No-Go. Wer mit einem großen Krokodil auf der Brust durch die Gegend läuft, hat vielleicht gezeigt, dass er oder sie sich 90 Euro für ein Shirt leisten kann, an Style hat man damit aber kein Stück gewonnen. Klamotten von H&M oder Zara sind da nicht nur viel günstiger, sondern einfach stylisher und viel besser zu kombinieren.

Wir sind gespannt, auf den Logo-freien Style von A&F. Vielleicht schafft es das Label damit wirklich wieder, sich in die erste Reihe der Modeläden zu katapultieren. Was meint Ihr?

Samstag, 30. August 2014