Streaming kannibalisiert Albumverkäufe: noch nie wurden so wenige CDs verkauft

  • Wiz Khalifa (oben rechts) hat diese Woche mit "Blacc Hollywood" am meisten Alben in Amerika verkauft: 90.000 Stück.

  • Nicht nur Olson, sondern auch diese Acts haben neue Platten auf dem Markt gebracht. Hier kommen die VIVA-Alben der Woche.

  • Olson ist wirklich ein netter Typ. Mit seiner Debüt-Platte "Ballonherz" thematisiert er Dinge wie Sehnsucht, Herausforderungen und Partynächte. Eine Mischung aus Drake und Cro.

  • Alpa Gun bringt mit "Geboren Um Zu Sterben" sein fünftes Studioalbum auf den Markt. Als zweifacher Vater spricht er Themen wie Familie, Ehre und Vergänglichkeit an. Nachdenklicher und reifer als die Vorgänger. Top.

  • "You Owe Nothing" heißt das dritte Album von Kill It Kid. Der Bandname ist nicht Programm: auf der Platte finden sich Blues- und Rockelemente. Chris Turpin und Stephanie Ward, so heißt das Duo im wahren Leben. Oft werden sie mit den White Stripes verglichen und das nicht ganz zu Unrecht.

  • Teesy ist einer der wenigen deutschsprachigen Soul- und R'n'B-Vertreter. "Glücksrezepte" bringt neben guten Beats auch die Wahnsinnsstimme von Teesy zu Tage. Features von Cro und Megaloh sind das Sahnehäubchen.

  • Maroon 5 stehen mit ihrem fünften Studioalbum "V" in den Startlöchern. Ein Jahr lang stand die Band dafür im Studio. Auf der Platte finden sich Hits wie "Maps" und "Animals". Und ganz besonders könnt Ihr Euch auf die Koop mit Gwen Stefani beim Song "My Heart is Open" freuen.

  • Erfolgsproduzent Stuart Price hat bereits für Größen wie Madonna, The Killers, Kylie und viele mehr Hits gebastelt. Seine eigentliche Leidenschatz? Seine Band Zoot Woman. Elektropop-Sounds, die nicht für die breite Masse gedacht sind. Auf der neuen Platte "Star Climbing" treffen Melancholie und Nostalgie auf Disko.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Spotify und Co. sind beliebter als je zuvor, das bekommen jetzt auch die Plattenfirmen zu spüren.

    Diese Woche meldet “Billboard.com” ein neues Tief in der Musikgeschichte.

    Seit 1991 werden die amerikanischen Albumverkäufe von dem sogenannten “Nielsen SoundScan”-System erfasst. Noch nie wurden so wenige Units verkauft wie diese Woche: insgesamt 3,97 Millionen Stück.

    >>> Holt Euch die deutschen Album-Charts der Woche.

    Zum Vergleich: noch vor einem Jahr wurden 4,88 Millionen Alben an den Mann gebracht. Bei der Auswertung der Zahlen werden sowohl abgesetzte CDs, als auch digitale Verkäufe berücksichtigt.

    Der Vertreter einer großen Plattenfirma erklärt dem Online-Magazin den Rückgang der Album-Verkäufe folgendermaßen:

    >>> Welcher Track hat es diese Woche wohl an die Spitze der deutschen Single-Charts geschafft?

    “Ich glaube, das war längst überfällig, wenn du dir das Wachstum der Streamingplattformen ansiehst.”

    Spotify und Co. erfreuen sich derweil über immer mehr zahlende User. Gerade bei der jüngeren Generation steht Streaming hoch im Kurs. Das Prinzip ist einfach: warum Alben besitzen, wenn man sie über eine monatliche Flatrate auch einfach streamen, sprich auf der Plattform immer darauf zurückgreifen kann? >>> 2014 MTV VMA: hier gibt es das Musikevent des Jahres auch online.

    Laut “Spiegel Online” meldete Spotify im Mai zehn Millionen zahlende User. 33 Milliarden Audiostreams seien 2014 in der ersten Jahreshälfte auf der Streamingplattform von Usern abgespielt worden.

    Streaming oder CD-Kauf – wie konsumiert Ihr Eure Alben?

    Sonntag, 31. August 2014