Total abgedreht: Free Weed für die Bedürftigen

Kein Witz - die weniger wohlhabenden Bewohner dieser amerikanischen Stadt können sich auf gratis Grün freuen. Hier erfahrt Ihr mehr...

Was für ein heftiger Kontrast: Während das Arbeitsamt bei uns in Zukunft Drogentests durchführen wird, bietet eine Stadt in Kalifornien seinen einkommensschwachen Bewohnern einen wirklich einzigartigen Vorteil – kostenloses Marihuana.

Richtig gehört. Bürger der Stadt Berkeley, die weniger als 32.000 $ pro Jahr (bzw. 46.000 $ pro Familie) verdienen und ein Rezept für medizinisches Marihuana haben, werden ab dem nächsten Sommer ganz einfach in das nächste Gras-Geschäft spazieren, um sich ein bisschen was mit nach Hause zu nehmen – umsonst, versteht sich.

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Dieses neue Gesetz wurde einstimmig von der Stadtverwaltung beschlossen und so müssen grüne Apotheken nun zwei Prozent ihrer Güter für die Bedürftigen zur Verfügung stellen. Ein Sozialstaat der etwas anderen Sorte.

In den USA gilt Medizinisches Marihuana in bereits 23 Staaten als legal. Es wird sehr häufig verwendet, um Nervenerkrankungen, aber auch den verursachten Schmerz durch Krebs oder Glaukom zu mildern. Außerdem beweisen Studien, dass Marihuana sehr positiv wirkt, wenn es zur Behandlung gegen Symptome der Multiplen Sklerose, Übelkeit der Krebs-Chemotherapie und bei Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust durch chronische Krankheiten wie HIV eingesetzt wird.

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Nichtsdestotrotz erheben Kritiker ihre Stimmen und fragen sich zu Recht, ob die kostenlose Vergabe von Gras an finanziell Schwache die beste Idee sei – schließlich macht es nicht gerade Produktiver. Mediziner auf der anderen Seite zeigen sich sehr dankbar, da sie die heilende Wirkung des Krauts nun allen Patienten zur Verfügung stellen können.

Die Frage am Ende wird sein, ob das gute Grün auch wirklich für die Situationen eingesetzt wird, für die es gedacht ist, oder wie seht Ihr das?

Samstag, 06. September 2014