Absurde Sex-Regelung in Kalifornien: Studentinnen müssen einwilligen!

Nach mehreren Vergewaltigungen in den USA hat sich der Bundesstaat Kalifornien jetzt etwas ausgedacht, was hierzulande als selbstverständlich gilt: Vor dem Akt sollten Partner eben diesem zustimmen. Die ganze Geschichte, hier!

Vergewaltigungen an Hochschulen sind in den USA momentan ein großes Thema. Denn in der letzten Zeit häuften sich sexuelle Übergriffe an den Universäten, Schätzungen zufolge wird jede fünfte Studentin aus dem Campus zum Opfer. Nur 12 Prozent dieser Fälle werden angezeigt.

Damit die Zahl der Vergewaltigungen verringert wird, hat sich der Staat Kalifornien jetzt eine sehr banale Regel einfallen lassen. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet sollen Studenten demnach vor dem Sex ausdrücklich um Zustimmung bitten. Gouverneur Jerry Brown erklärt, dass erst wenn der andere mit “Ja” geantwortet hat, sei der Beischlaf erlaubt. Ein “Ja” gelte nicht, wenn der Student durch Alkohol, Drogen oder Medikamente die Kontrolle über sich verloren habe.

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Diese neue Regel sei ein “extrem wichtiger Faktor bei der Verfolgung sexueller Gewalt”, so eine Sprecherin des Staates. Scheinbar ist diese Regel wirklich etwas bahnbrechendes in den USA, in Europa gilt dies als Selbstverständlichkeit. Wie auch immer, wenn es hilft, die Übergriffe zu reduzieren, dann hoffen wir mal, dass die anderen US-Staaten nachziehen.

Sonntag, 05. Oktober 2014