Spieglein, Spieglein an der Wand, ich wär gern die Schönste im ganzen Land: So weit liegen Schönheitsideal und Realität heute auseinander

  • Große Augen und hohe Wangenknochen - alle Teilnehmer fanden sich mit diesen physischen Merkmalen schöner.

  • Links seht Ihr die Originale, rechts die "optimierte" Version, die die Testpersonen von sich bevorzugten.

  • Auch die männlichen Probanden fanden sich mit symmetrischeren Gesichtszügen schöner.

  • Auffällig auch, dass sich alle Teilnehmer offenbar eine schmalere Nase wünschen.

  • Eine markante Kinnpartie stand bei den Männern, die an dem Experiment teilnahmen, hoch im Kurs: ein typisches Merkmal männlicher Topmodels.

  • Die Damen hingegen fanden sich alle mit hohen Wangenknochen schöner.

  • Vor allem die Augenpartie wird in 99 % aller Werbefotos massiv bearbeitet.

  • Bei allen Teilnehmern liegt Wirklichkeit und Ideal weit auseinander.

  • Aus runden Gesichtern wurde schmale,...

  • aus eckigen Gesichtern ovale.

  • Selbst ältere Teilnehmer bevorzugten ein völlig unrealistisches Bild von sich.

  • Die weiblichen Kandidatinnen bevorzugten weichere, mehr kindliche Versionen von sich.

  • Auch eine makellose Haut gehörte zum Idealbild aller Testpersonen.

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    Wie weit Selbstwahrnehmung und Schönheitsideal bei uns auseinanderliegen, zeigt dieses schockierende Beauty-Experiment. Hier erfahrt Ihr mehr.

    Im Internet, TV oder in Magazinen – wohin wir blicken, werden wir mit Bildern von perfekten Menschen zugeknallt. Sie alle sind schön, schlank und symmetrisch. Kaum ein Normalo entspricht jedoch diesem unrealistischen Schönheitsideal.

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    Der Fotograf Scott Chasserot wollte mit seinem Projekt Original Ideal herausfinden, was es eigentlich mit uns macht, tagtäglich mit Bildern von perfekten Menschen bombardiert zu werden. Zu diesem Zweck hat er ganz normale Menschen fotografiert und die Bilder im Anschluß am Computer bearbeitet.

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    Danach wurden die Teilnehmer des Fotoprojektes an einen Gehirnscanner angeschlossen und mit unbearbeiteten und computeroptimierten Bildern von sich selbst konfrontiert. Ziel war es, herauszufinden, auf welchen Bildern sich die Testpersonen instinktiv selbst am schönsten fanden.

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    Das Ergebnis war erschreckend. Die Kandidaten bevorzugten nämlich Bilder von sich, die weit von der Realität abwichen: Auf ihren Favoritenbildern hatten alle Teilnehmer große Augen, symmetrische Gesichtszüge oder hohe Wangenknochen. Alles Merkmale, die wir von klassischen Modelgesichtern kennen.

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    Chasserots Beauty-Experiment zeigt ganz deutlich, wie verheerend die Auswirkungen von Werbung & Co. auf unser Selbstbild sind. Denn keiner der Teilnehmer des Experiments fand sich so okay, wie Mama Natur ihn geschaffen hat. Ganz schön traurig, oder?

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    Donnerstag, 09. Oktober 2014