Alben der Woche KW 42/2014

  • Ein Gesicht wie ein Gedicht: Kiesza.

  • Wenn Fritz Kalkbrenners Stimme auf elektrische Beats trifft, weiß man sofort: Die zwei gehören zusammen. Kein Wunder also, dass Fritzs tanzbare Mischung aus Soul und House in den letzten Jahren so viele Fans um sich geschart hat. Auch auf seinem dritten Album “Ways Over Water” erweckt Soulfritz mit seiner ungewöhnlichen Stimme wieder harte Electrobeats zum Leben.

  • Hier ist der Name Programm: Auf "Don't kill the Magic" versetzen uns MAGIC! sofort in Tanzlaune. Unsere Ohren sind verzaubert.

  • Mit "Big Fat Lie" veröffentlicht Ex-Pussycat Doll Nicole Scherzinger ihr bislang persönlichstes Album. In gewohnt poppiger Weise singt Nicole darauf von den "big fat lies" in ihrem Leben. Na, da sind wir aber gespannt, welche Leichen so bei Fräulein Scherzinger im Keller vergraben liegen.

  • Mit "Faszination Weltraum" startet Sänger Farin Urlaub in den nächsten Solo-Trip ohne "Die Ärzte". Im Alleingang lässt Farin es dann auch deutlicher rockiger angehen als mit seiner Stammband. Und eine fette Portion Gesellschaftskritik darf natürlich auch nicht fehlen. We like.

  • Auf ihrem schlicht betitelten Debütalbum *Sound of a Woman* lässt Kiesza sich nicht festlegen und versüßt uns den Herbst mit tanzbaren Beats quer durch die Musikgeschichte.

  • "Tough Love" ist nicht nur der Titel von Jessie Wares neuem album, sondern auch die Inschrift in ihrem Ehering. Was das jetzt über ihre Beziehung zu Ehemann Sam Burrows aussagt, können wir nur vermuten, das Album ist ihm laut Jessie auf jeden Fall gewidmet. Dementsprechend bis manchmal fast schon schmalzig klingen auch die Songs darauf, inklusive ihr Duett mit Ed Sheeran. So ein kleiner Overkill Romantik kommt im Herbst aber gar nicht so schlecht, finden wir.

  • There is no place like home: Für sein neues Album "I Forget Where We Were" hat Singer-Songwriter Ben Howard sich in seinen Heimatort zurückgezogen, ein kleines Dorf im Süden Englands. Bens Sound hat das sichtlich gut getan: Aus seinem bisher eher belanglosen Folkpop sind ruhige, mitunter auch etwas düstere Songs mit textlichem Tiefgang geworden. Mal gucken, was Howards Fanbase dazu sagt.

  • Angefangen hat die deutsche Indie-Folk-Band Sunday Promise in den Fußgängerzonen der Republik. Dann wurden sie von Joko und Klaas zu Circus Halligalli eingeladen und auch der Rest Deutschlands konnte sich endlich vom großen Potenzial der vier Jungs überzeugen. Mit "A Traveler's Tale" hat die vieversprechende Combo jetzt ein sehr hörenswertes Debütalbum hingelegt.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Hier erfahrt Ihr, in welche Alben es sich diese Woche reinzuhören lohnt.

    Anfang 2014 blies das kanadische Multitalent Kiesza – sie kann singen, tanzen, segeln, hat gemodelt und bei der Navy gearbeitet – nicht nur uns mit ihrer Single Hideaway vom Hocker, sondern stürmte damit auch weltweit die Charts.

    >>> Schaut Euch hier Kieszas aktuelles Video "Giant in my heart" an

    Jetzt hat die 25-jährige endlich ihr 13 Songs starkes Debütalbum nachgelegt und uns – hätten wir denn noch Zweifel gehabt – restlos von ihrem riesengroßen Talent überzeugt. Auf dem schlicht betitelten Sound of a Woman lässt Kiesza sich nicht festlegen und versüßt uns den Herbst mit tanzbaren Beats quer durch die Musikgeschichte.

    >>> Songpremiere – Hört hier exklusiv Meghan Trainor mit "Lips Are Movin"

    Reggae aus Kanada? Wie gut diese auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Kombi klingen kann, beweist uns die kanadische Combo MAGIC!. Ihre Debütsingle Rude schaffte es im letzten Herbst sogar auf Platz 7 der Deutschen Charts.

    >>> Haben die Magic noch voll drauf: MAGIC! mit ihrem Hit "Rude"

    Auch auf ihrem Debütalbum, dass die vier entspannten Jungs aus Kanada passenderweise Don’t kill the magic betitelt haben, versetzen uns MAGIC! mit ihrem catchy Pop-Reggae-Fusion-Sound sofort in Tanzlaune. Well done, Boys!

    >>> Die einflussreichsten Teenager 2014

    Freitag, 17. Oktober 2014