Alben der Woche: KW 43/2014

  • Sweet Taylor ist schon ein alter Hase im Biz. Und das mit 24.

  • Auf ihrem fünften Album gibt sich Taylor Swift leicht, poppig und tanzbar. Ob das an ihrem Geburtsjahr - 1989 - liegt?

  • Als The Ting Tings im Mai 2008 mit ihrem Debüt "We Started Nothing" auf den Plan traten, lagen wir ihnen sofort zu Füßen. Ihr neues und mittlerweile drittes Album ist von der Partymetropole Ibiza inspiriert, auf der das Duo während der Recordings gewohnt hat. Weil es da ihrer Meinung nach viel zu viel schlechte Tanzmusik gibt, beschlossen die Ting Tings auf ihrem neuen Album die große Tradition der 70er und 80er Jahre wiederaufleben zu lassen. Neu interpretiert, versteht sich. Und schon liegen wir ihnen wieder zu Füßen.

  • Fünf Jahre hat Stefan Kozalla alias DJ Koze an seinem zweiten Teil der "Reincarnations" gefeilt. Jetzt ist er da und begeistert uns wie sein Vorgänger mit grandiosen Remixes von Kozes temporären Lieblingsbands, z.B. Gonzales, Caribou, Soap & Skin u.a.

  • Bis vor kurzem haben Schmutzki noch in kleinen Vorstadtclubs gespielt, jetzt zählt die Stuttgarter Punkrockband als "next big thing" in der deutschen Musikszene. Ob das nun an ihren grandiosen Vorbildern - The Clash, The Ramones etc. - liegt, oder daran, dass sie meistens über Sex, Party und Alkohol singen, wissen wir nicht. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass man zu ihrer bretterharten Mucke so gut abgehen kann.

  • Seit 25 Jahren nun schon begleiten uns die Fantastischen Vier durch gute und durch schlechte Zeiten und sind uns immer "troy". Da passt es doch, dass sie ihr mittlerweile neuntes Studioalbum "Rekord" genannt haben. Darauf beweisen sie, dass sie auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch Deutschlands beste Rap-Combo sind.

  • Beim amerikanischen DJ Dillon Francis weiss man nie so genau, woran man ist: begnadeter Soundtüftler, der Genregrößen wie Diplo and Skrillex durchaus das Wasser reichen kann, oder schräger Comedien, der Prankvideos von sich auf Instagram hochlädt und absurde Charactere wie DJ RichAsFuck erfindet. Egal, Dillon kann einfach beides und deswegen können wir zu seinem neuen Album tanzen und dabei über seine Texte lachen. Win-Win, oder? (Album erscheint erst am 27.10.)

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    Bock auf neue Sounds? Hier sind die interessantesten Neuveröffentlichungen dieser Woche.

    Wenn Musiker ihre Alben nach Jahreszahlen benennen, sind sie meistens schon alte Hasen im Biz und blicken auf eine lange Musikerkarriere zurück. Wenn T*aylor Swift* ihr neues Album (erscheint erst am 27.10.) nach ihrem Geburtsjahr benennt, wirkt das auf den ersten Blick also etwas größenwahnsinnig, denn sie ist erst 24.

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    Ist es aber gar nicht, denn Taylor Swift ist auf jeden Fall die umtriebigste Künstlerin, die unsere Generation so hervorgebracht hat. Mit gerade mal 24 Jahren hat sie schon fünf Alben hingelegt, in acht Film- und TV-Produktionen mitgespielt, unzählige Männerherzen gebrochen und über 50 Musikpreise abgesahnt.

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    Wenn man mit 24 schon auf so viel zurückblicken kann, darf man sein Album also ungestraft 1989 nennen. Dass dieses Album dann trotz des gewichtigen Titels total leicht, poppig und tanzbar ist, finden wir trotzdem gut. Denn für nostalgische Rückblicke hat sweet Taylor definitiv noch genug Jahre vor sich.

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    Freitag, 24. Oktober 2014