Welcome to Trash Paradise: 5 Tipps, mit denen Ihr weniger Müll produziert

  • Trash im Paradise: Die Filmemacherin Alison Teals hat eine riesige Müllinsel vor den Malediven fotografiert.

  • Tipp 1: Mit jedem Tag werden die Müllinseln größer in unseren Ozeanen. Was Ihr dagegen tun könnt? Viel! Z.B. beim Einkaufen bewusst darauf achten, Produkte ohne oder mit wenig Verpackungsmaterial zu bevorzugen. Also: unverpacktes Obst und Gemüse, Milch in Glasflaschen oder zusammenfaltbaren Tüten, Käse vom Stück statt in der Plastikpackung. Das nervt zwar, aber nur so können wir die Lebensmittelindustrie langfristig dazu bringen, weniger Verpackungen einzusetzen.

  • Tipp 2: Jeder Deutsche verbraucht im Jahr 38 kg Alu- und Frischhaltefolie - soviel wie sonst niemand in der Welt. Das ist nicht nur Gift für die Umwelt, sondern laut zahlreicher Studien auch für unsere Gesundheit. Also, lieber gleich auf schicke Tupperware umsteigen. Hält sowieso besser frisch und schont die Umwelt.

  • Tipp 3: Ihr nehmt immer Plastiktüten im Supermarkt? Bringt doch lieber Eure eigenen Einkaufstaschen mit. Das erspart Euch nicht nur nerviges Tüten aufplatzen aufm Heimweg, sondern trägt auch dazu, dass die riesigen Plastikmüllberge, die wir produzieren, nicht noch weiter wachsen.

  • Tipp 4: Statt Euch unterwegs oder beim Sport immer wieder eine neue Wasserflasche zu kaufen, legt Euch doch lieber eine nachfüllbare Trinkflasche zu. Dadurch tut Ihr nicht nur der Umwelt was Gutes, indem Ihr pro Jahr ordentlich Plastikmüll einspart, sondern Ihr schont auch Euren Geldbeutel.

  • Tipp 5: Statt alles wegzuschmeißen, könnt Ihr vieles - vorausgesetzt natürlich, es ist noch benutzbar - auch verschenken. In allen größeren Städten gibt es Einrichtungen (z.B. auf alles-und-umsonst.de), bei denen man gebrauchte Möbel, Geschirr, Küchengeräte, Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände abgeben kann, die dann an bedürftige Menschen weitergegeben werden.

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    Mit jedem Tag wachsen die Müllberge in unseren Ozeanen. Was Ihr dagegen tun könnt, erfahrt Ihr hier.

    Kurz vor den Malediven liegt eine riesige Müllinsel. Jeden Tag werden dort knapp 400 Tonnen Müll abgeladen. Die US-Filmemacherin Alison Teals hat die Insel besucht, um mit Fotos, die verstörend und schön zugleich sind, darauf aufmerksam zu machen, was wir der Umwelt mit unserer maßlosen Wegwerfmentalität antun.

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    Jetzt könnt Ihr natürlich sagen: Was gehen mich die Malediven an? Das ist doch weit, weit weg von hier. Leider hat unser Kunststoffmüll aber bereits alle Weltmeere erobert. Im Pazifik z.B. schwimmt eine riesige Müllfläche, der sogenannte “Great Pacific Garbage Patch”, die mittlerweile drei- bis viermal so groß ist wie Deutschland.

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    Seevögel, Fische und Wasserschildkröten halten den Plastikmüll für Nahrung und so kostet er jedes Jahr Zehntausenden von Meeresbewohnern das Leben. Auch für Menschen stellen die wachsenden Müllfelder im Meer mittlerweile eine Gefahr dar, denn über die Fische gelangen die Plastik-Giftstoffe auch in die menschliche Nahrungskette.

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    Doch statt weniger Müll zu produzieren, produzieren wir immer mehr: Noch vor 40 Jahren wurden in Europa jährlich ca. fünf Millionen Tonnen Plastik produziert. Aktuell sind wir bei 60 Millionen Tonnen, etwa ein Viertel der gesamten Weltproduktion kommt also aus Europa.

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    Ein Problem, das wir wohl so schnell nicht mehr in den Griff kiegen werden, denn es dauert 350 bis 400 Jahre, bis sich Plastik völlig zersetzt hat. Also, müssen wir jetzt was tun, Leute, und sei es nur im Kleinen. Deswegen haben wir hier für Euch fünf Tipps zusammengestellt, wie Ihr weniger Müll produzieren könnt.

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    Sonntag, 26. Oktober 2014