Antibiotikum in Tierfleisch ist nicht nur eklig, sondern gefährlich für den Menschen. So einfach esst Ihr vegan.

Billiges Fleisch aus Massentierhaltung von Schweinen, Rindern und Hühnern enthält vor allem eine Menge Antibiotika. Zum Glück gibt es jede Menge Alternativen: In unserem Video zeigen wir Euch superleckere vegane Rezepte.

Es ist eine einfache Rechnung. Nur Bauern mit großen Betrieben können erfolgreich sein. Versorgte ein Bauer in den 90er Jahren im Schnitt noch 100 Schweine, sind es heute zehn Mal so viel. Die Tiere leben beengt, werden fett gefüttert, viel zu schnell. Zum Teil wachsen sie so schnell, dass sie ihr Körpergewicht kaum selbst tragen können.

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Die Infektionsgefahr ist aufgrund der Enge und der Masse an Tieren hoch. Wird ein Tier krank, wird nicht etwa das einzelne Tier behandelt, nein, alle Tiere bekommen dann zusätzlich Antibiotika. Zusätzlich zur täglichen Dosis, die die Tiere mit dem Futter zu sich nehmen. Einfach als Prophylaxe. Denn Antibiotika helfen den Bauern die Zeit und Mengenvorgaben einzuhalten, damit sie auch Punktgenau tote Tiere an ihre Kunden liefern können. Wie die “Zeit” berichtet werden Schweinen, Hühnern und Kühnen in Deutschland doppelt so viel Antibiotika verabreicht wie den Menschen.

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Das Problem, neben den katastrophalen Haltungszuständen: Das Antibiotikum gelangt in den menschlichen Organismus. Je mehr Fleisch gegessen wird, desto höher ist also die Wahrscheinlichkeit, dass verschiedene Antibiotika ihre Wirkung verlieren, weil der Körper dagegen resistent wird. Bei Lebensgefährlichen Krankheiten ist das also russisch Roulette. Doch jetzt die gute Nachricht: Ihr habt es selbst in der Hand, denn kein Mensch zwingt Euch Fleisch (oder Zuchtfisch) zu essen.

Wie das gehen kann? Das verrät Euch Victoria mit einfachen Rezepten zum nachmachen.





Dienstag, 16. Dezember 2014