Diese Stars haben sich 2014 für Feminismus stark gemacht

  • Beyoncé, Miley Cyrus und Taylor Swift bezeichnen sich selbst als Feministinnen. Finden wir gut.

  • Emma Watson: "Sich für Frauenrechte einzusetzen, wird von vielen gleichgesetzt mit Männerhass. Das muss aufhören. Feminismus heißt nichts anderes, als dass Männer und Frauen die gleichen Chancen und Rechte haben sollten."

  • Lena Dunham: "Als Feminstin/in glaubt man daran, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen haben sollten. Das ist doch ein Konzept, das eigentlich jedem einleuchten müsste."

  • Taylor Swift. "Viele Mädchen da draußen sagen "Ich bin keine Feminstin", weil sie denken, das sei etwas Aggressives und Engstirniges. Dabei heisst es doch nur, dass wir dieselben Rechte wie Männer haben sollte. Jede Frau, die von sich sagt, keine Feministin zu sein, ist deswegen offenbar damit einverstanden, dass Männer mehr Rechte habe als wir."

  • Beyoncé: "Warum werden Frauen immer noch als minderwertig wahrgenommen? Wir müssen unseren Kindern - Jungs und Mädchen - von klein auf Gleichberechtigung und Respekt für sich und das andere Geschlecht nahebringen, damit diese Art des Miteinanders später für sie ganz natürlich ist."

  • John Legend: "Alle Männer sollten Feministen sein. Wenn Männer sich mehr dafür einsetzen würden, dass Frauen die gleichen Rechte haben wie sie, wäre die Welt ein besserer Ort."

  • Claire Danes: "Ja, Frauen haben heute mehr Rechte und Einfluss als früher. Aber wir sind noch lange nicht gleichberechtigt. Auch in Hollywood nicht."

  • Miley Cyrus: "100 % Gleichberechtigung haben wir noch immer nicht. Wenn sich ein Rapper in den Schritt fasst und mit halbnackten Frauen umgibt, ist das okay. Wenn ich das tue, schreien alle auf und unterstellen mir, dass ich dadurch Frauen degradiere."

  • Leighton Meester: "Ich glaube, Feminismus wird heute oft ins Lächerliche gezogen, um ihm die Macht zu nehmen. Aber die meisten Mnschen glauben doch daran, dass alle die gleichen Rechte und Chancen haben sollten. Und nichts anderes ist Feminismus."

  • Jenny Slate: "Ob ich eine Feminstin bin. Aber natürlich! Ich denke, dass viele Menschen sich vor Feminismus fürchten, weil sie denken, dabei ginge es darum aggressiv zu sein und seinen BH zu verbrennen. Das ist falsch. Und gefährlich."

  • Ellen Page: "Du weisst, dass Du noch immer in einer von Männern dominierten Welt lebst, wenn das Wort Feminismus für viele Menschen einen schlechten Beigeschmack hat."

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Diese 10 Promis hatten 2014 eine wichtige Message für uns. Welche, erfahrt Ihr hier.

    Noch immer haftet dem Begriff “Feminismus” für viele Frauen und Männer etwas Abschreckendes an. Sie denken dann an aggressiv auftretende Frauen in Unisexklamotten, die ihre BHs verbrennen und Männer hassen.

    >>> Celebrities, die sich engagieren

    Das ist traurig und hat mit der Realität nichts zu tun, denn beim Feminismus geht es um nichts anderes, als allen Menschen die gleichen Rechte und Chancen zuzugestehen. Das heißt, wer Feminismus lebt, bevorzugt nicht etwa Frauen, sondern behandelt – im Idealfall! – alle Menschen mit dem gleichen Respekt.

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    Umso schöner finden wir es, dass sich immer mehr junge Stars zu dem Thema äußern. Wie z.B. Emma Watson, die sich mit ihrer weltweiten #HeForShe-Kampagne als UN Friedensbotschafterin für Gleichberechtigung einsetzt. Oder Beyoncé, die kürzlich in ihrem Videoclip Yours & Mine darauf hinwies, dass Feminstin zu sein, nichts anderes bedeutet, als “Humanistin” zu sein.

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    Denn genau darum geht es beim Feminismus; Sich dafür einzusetzen, dass Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – gleich behandelt werden. Welchen Stars das 2014 ebenfalls ein großes Anliegen war, seht Ihr in unserer Bildergalerie.

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    Freitag, 26. Dezember 2014