"Bundesschwuchtel Jogi Löw": So krass hatet Pegida-Gründer Lutz Bachmann auf Twitter ab

  • Pegida-Kopf Lutz Bachmann nimmt auf Twitter kein Blatt vor den Mund.

  • Als Jogi Löws Vertrag als Weltmeistertrainer im Oktober 2013 verlängert wurde, bezeichnete Bachmann ihn in seinem Tweet als "Bundesschwuchtel".

  • Auch für grüne Politik hat Bachmann nichts übrig, wie man sieht.

  • Im Umgang mit flüchtigen Straftätern hat Lutz Bachmann ganz eigene Vorstellungen. Vermutlich ist er auch für die Einführung der Todesstrafe bei uns.

  • Bachmanns Tweet zu FDP-Politiker Phillip Rösler.

  • Tweets wie dieser haben für einen Shitstorm in der Netzgemeinde gesorgt.

  • Als einen „Scherz“ bezeichnete Lutz Bachmann dieses Foto von sich mit Hitler-Bart und -Scheitel, das er auf Facebook postete.

  • Die Pegida-Bewegung sollte jeden von uns beunruhigen. Warum, erfahrt Ihr in dieser Bilderstrecke.

  • 1.) Die Pegida-Bewegung tarnt Fremdenhass als Systemkritik und gewinnt auf diese Weise auch Anhänger, die nicht der rechten Szene angehören.

  • 2.) Vorurteile gegen Asylbewerber oder Muslime sind auch unter Menschen, die sich nicht der rechtsextremen Szene zugehörig fühlen, weit verbreitet, vor allem in Krisenzeiten. Die Pegida-Bewegung macht sich diese Vorurteile zunutze und schafft ein falsches Feindbild für die Ängste der Bevölkerung.

  • 3.) Finde den Fehler: Sachsen hat einen Ausländeranteil von gerade mal 2,2 Prozent. Trotzdem ist die Pegida-Bewegung in Dresden am stärksten ausgeprägt.

  • 4.) Die Pegida-Anhänger unterscheiden nicht zwischen Muslimen und Salafisten (Extremisten). Der Einfachheit halber wird hier alles schön in einen Topf geworfen. Extremistische Ausrichtungen gibt es, nur mal am Rande bemerkt, übrigens in allen Weltreligionen, u.a. auch im Christentum.

  • 5.) Pegida-Anhänger bezeichnen Medien, die diesen neuen Rechtspopulismus nicht gutheißen, als Lügenpresse. Das Totschlagargument schlechthin, wenn man sich nicht kritisch mit einem Thema auseinandersetzen möchte. Zumal der Begriff "Lügenpresse" auch schon im Nationalsozialismus benutzt wurde und das sollte uns doch zu denken geben.

  • 6.) Eine Studie der TU Dresden hat jetzt den typischen Pegida-Demonstranten untersucht: Er entstammt der Mittelschicht, ist gut ausgebildet und berufstätig. Das heißt also, eine neue Art des Rechtspopulismus macht sich in Deutschlands Mittelschicht breit. Eine Entwicklung, die jeden von uns beunruhigen sollte.

  • 7.) "Besorgte Bürger", "patriotische Europäer": Die Pegida-Bewegung hüllt ihre eigentlichen Beweggründe in schöne Worthülsen, um darüber hinwegzutäuschen, dass sie Fremdenhass propagiert.

  • 8.) Als Flüchtling in Deutschland hat man es schwer: Man wird monatelang in überfüllte Turnhallen gepfercht, darf sich nicht weiterbilden (geschweige denn die Sprache lernen) oder arbeiten und erfährt erst nach absurd langen Wartezeiten, ob man überhaupt bleiben darf oder nicht. Ob die Anhänger der Pegida-Bewegung sich damit schon einmal auseinandergesetzt haben? Wir fürchten nicht.

  • 9.) Die Pegida-Bewegung macht sich die gesellschaftliche Angst vor Umbrüchen zunutze und erschafft ein falsches Feindbild: den bösen Migranten. Warum richten die Pegida-Anhänger ihre Wut denn nicht mal gegen den Lobbyismus in der Politik, der Banken und Großkonzerne reicher und uns immer ärmer macht? Ach nee, da müsste man ja selber denken.

  • 10.) Immer wieder hört man den Spruch: "Aber so viele Demonstranten können doch nicht alle danebenliegen. Da muss doch was dran sein." Nein, muss es nicht. Nur, weil sich viele Menschen für eine Sache einsetzen, heißt es nicht, dass sie richtig ist. Stichwort Nationalsozialismus.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Diese Tweets stoßen uns vor den Kopf.

    Immer wieder hören wir von Anhängern der Pegida-Bewegung, dass diese kein fremdenfeindliches oder homophobes Gedankengut verbreitet. Oder auch, dass nicht alle Menschen, die sich Pegida anschließen, die rechts denken. Aha.

    >>> 10 Gründe, warum wir die Pegida-Bewegung für gefährlich halten

    Umso mehr erstaunen uns deswegen die Statements, die Lutz Bachmann in der Vergangenheit auf Twitter gepostet hat. In seinen Tweets bezeichnet Bachmann Jogi Löw als “Bundesschwuchtel”, Flüchtlinge als “Viehzeug” und schlägt vor “Öko-Terroristen” wie Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth “standesrechtlich zu erschießen”.Das ist schon ein starkes Stück, finden wir.

    >>> Wow! 2.000 Menschen knutschen in Wien gegen Homophobie

    Als “Lügenpresse” konnten wir natürlich nicht anders, als dieses Thema noch einmal zur Sprache zu bringen und hiermit unser absolutes Unverständnis für diese Tweets zum Ausdruck zu bringen. Bachmanns krasse Statements auf Twitter seht Ihr in unserer Bilderstrecke. Aber vielleicht verstehen wir den Feingeist Bachmann einfach nur nicht.

    >>> Knuddelt Euch: Heute ist Welt-Knuddel-Tag!

    Mittwoch, 21. Januar 2015