Für eine norwegische TV-Doku schuften drei Modeblogger in einem Sweatshop in Kambodscha

Schweiß und Tränen für die neuesten Modetrends. Das ist die Realität hinter den großen Modelabels.

Zurzeit laufen die Models auf der Berliner Fashion Week mal wieder mit den neuesten Kreationen der Modewelt über die Laufstege. Mit mal mehr, mal weniger ausgefallenen Styles sitzen die wichtigsten Modeblogger in den vordersten Reihen der Shows, um über die neuen Styles zu berichten. Manchmal vergisst man bei all dem Small Talk und dem freudigen Zuprosten mit perlendem Schampus, die harte Realität hinter der Mode.

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In sogenannten Sweatshops müssen Arbeiter bis zu Erschöpfung schuften, um ein paar Euro zu verdienen. In diesen Textilfabriken werden unter härtesten Bedingungen die Kleidungsstücke der großen Modeketten produziert. Die Arbeiter verdienen nur 130 Dollar im Monat und Leben auf engstem Raum. Mit dem wenigen Geld müssen sie versuchen ihre Familie zu ernähren. Ein krasser Kontrast zur Mode-Luxus-Welt.

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Für eine Dokumentation hat der norwegische TV-Sender Afterposten jetzt drei Modeblogger nach Kambodscha geschickt. Dort mussten sie in einem Sweatshop arbeiten und erlebten, wie hart das Arbeitsleben in einer Textilfabrik ist. Nach mehreren Stunden an der Nähmaschine waren die drei Blogger schon am Ende ihrer Kräfte. Mit nur drei Dollar Tageslohn müssen sie überleben, dabei verschleudern sie in ihrer Heimat allein für Klamotten bis zu 600 Euro im Monat.

>>> Hier könnt Ihr Euch die ganzen Folgen von 'Sweatshop' ansehen!

Schaut Euch unbedingt diese tolle Dokumentation an. Mode macht zwar Spaß, doch man sollte nicht vergessen, woher sie kommt. Sinnloser Shoppingwahn muss nicht sein. Schult Euer Bewusstsein und überlegt bei der nächsten Shoppingtour, ob ihr wirklich einen neuen Sweater braucht oder ob Euer Kleiderschrank schon überquillt.

Checkt hier den Trailer zur norwegischen TV-Dokumentation ‘Sweatshop’:




Donnerstag, 22. Januar 2015