Oben ohne gegen Rachepornos

  • Emma Holten kämpft mit Nacktbildern gegen den Racheporno-Trend

  • Die Dänin liess sich für das Magazin "Friktion" nackt fotografieren.

  • Damit will Emma zeigen, dass es für Frauen völlig okay ist, Nacktfotos von sich zu machen.

  • Nicht okay ist es dagegen, diese Fotos gegen den Willen der abgelichteten Frauen zu veröffentlichen.

  • Genau das ist Emma nämlich passiert: ihr Ex-Freund postete nach ihrer Trennung private Nacktfotos von ihr im Netz.

  • Aber es kommt noch schlimmer: Zu den Fotos postete er ihre E-Mailadresse.

  • Auf einmal erhielt Emma eine Flut von widerlichen Mails von fremden Männern.

  • Selbst vier Jahre später wird sie noch belästigt wegen der geleakten Fotos.

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    So wehrt sich ein Mädchen gegen Nacktfotos, die von ihr ins Netz gestellt wurden.

    Als die Dänin Emma Holten sich 2010 von ihrem Freund trennte, erwies dieser sich als echtes Arschloch und stellte Nacktfotos von Emma ins Netz. Emma hätte vielleicht nie davon erfahren, wenn ihr Freund nicht zusätzlich zu den Bildern noch ihre private E-Mailadresse veröffentlicht hätte.

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    Von einem Tag auf den anderen erhielt die Dänin eine Flut ekliger Nachrichten von fremden Männern. Sie wurde darin bedroht, erpresst, belästigt und immer wieder als Schlampe bezeichnet. Als sie eine Website anschrieb, die ihre Bilder gepostet hatte, und bat, diese herunterzunehmen, schrieb ihr der Betreiber zurück: “Hättest Du Dir vorher überlegen sollen, Du Schlampe”.
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    Das war der Punkt, an dem Emma keine Lust mehr hatte, das Opfer zu spielen, und sich entschied, ein Statement gegen den Missbrauch von privaten Bildern setzen. Sie liess sich nackt fotografieren und liess die Fotos im dänischen Magazin Friktion veröffentlichen.

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    Warum? Weil es Emma darum ging zu zeigen, dass es völlig okay ist für Frauen Nacktfotos zu machen, dass es aber nicht okay ist, diese gegen ihren Willen zu veröffentlichen. Emma hofft damit, auf das Phänomen Racheporno aufmerksam zu machen.

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    In den letzten Jahren sind immer mehr Seiten im Netz aufgetaucht, auf denen User private Nackfotos von ihren Expartnern posten können. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um junge Männer, die sich an ihren Ex-Freundinnen rächen wollen.

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    Wir fürchten leider, dass Emmas mutige Aktion bei den Racheporno-Postern nicht viel bewirken wird. Dennoch hoffen wir, dass sie damit auch andere Frauen dazu bewegt, sich ebenfalls gegen diesen widerlichen Trend zur Wehr zu setzen.

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    Montag, 26. Januar 2015