Ein Heilmittel gegen Rassismus? Genau das könnten Forscher jetzt entdeckt haben.

  • Gibt es das Heilmittel gegen Rassismus? Ein britisch-spanisches Forscherteam hat zumindest eine beachtenswerte Entdeckung gemacht.

  • Pharrell Williams: "Mein Herz ist gebrochen, dass im Fall Ferguson keine Anklage erfolgt ist. Lasst uns alle für Frieden beten."

  • Lena Dunham: "All meine Liebe geht an die Familie von Michael Brown. Ich applaudiere für ihre Stärke und ihren Mut, trauere für ihren Verlust, bete für Gerechtigkeit und Veränderung."

  • Russel Simmons: "Ich komme gerade vom yoga und höre gerade von der Grande Jury Entscheidung. Leute fangt an zu beten, atmet, bedacht und sicher."

  • Trey Songz: "Ich weiß nicht mal wie ich anfangen soll, es zu verstehen."

  • Evan Rachel Woods: "So viele Dinge in dieser Welt sind umgekehrt. Es bricht mir das Herz."

  • Macklemore: "Das System, das Rechtsextremismus am Leben hält und beschützt hat wieder einmal gewonnen. Die Menschheit verliert...keine Gerechtigkeit. Ich bete für Mike Brown& seine Familie. So traurig."

  • Auch RiRi sendet eine eindeutige Nachricht.

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    Ohne Vorurteile harmonisch zusammenleben? Die Lösung ist überraschend einfach.

    Stellt Euch eine Welt vor, in der alle Menschen ohne Vorurteile friedlich miteinander leben, in der niemand diskriminiert wird, weil er eine bestimmte Hautfarbe oder Augenform hat und in der Jobs nicht auf Grund des Namens vergeben werden. Schöner Gedanke, aber verdammt unrealistisch? Vielleicht nicht so ganz, denn ein britisch-spanisches Forscherteam hat nun bewiesen, dass es überraschend einfach ist, rassistische Einstellungen zu verringern. Man muss einfach nur mal in die Haut des anderen schlüpfen.

    >>> Rassismus in Hollywood? Warum selbst alte Ägypter von weißen Schauspielern gespielt werden

    Wie das gehen soll? Illusion ist das Zauberwort. Durch den Einsatz von geschickten Illusionstechniken brachten die Forscher die Versuchspersonen dazu, zu glauben, sie hätten ein andersfarbiges Körperteil. Personen mit weißer Hautfarbe wurden dadurch zum Beispiel davon überzeugt, eine schwarze Hand zu besitzen. Anschließend verglichen die Forscher die rassistischen Vorurteile der Teilnehmer vor und nach dem Experiment. Das Ergebnis: Nach dem Körpertausch waren die rassistischen Einstellungen deutlich geringer.

    So funktioniert die Illusion:




    Das Heilmittel gegen Rassismus könnte also genauso genial wie einfach sein: Wenn es Menschen möglich ist, in die Haut anderer Menschen zu schlüpfen, können Vorurteile minimiert und Verständnis aufgebaut werden. Dank Virtual-Reality-Technologie könnte es in Zukunft sogar möglich sein, den gesamten Körper mit einer anderen Person zu tauschen. Vielleicht könnte das eine entscheidende Waffe gegen Vorurteile und Hass unter den Menschen werden.

    Körpertausch als Heilmittel für Rassismus? Wir würden es uns wünschen. Was meint Ihr?

    Freitag, 20. Februar 2015