Alben der Woche: KW12/2015

  • James Bay, möchten wir nicht nur stundenlang zuhören, wir möchten ihn auch gaaanz lange anschauen.

  • Der britische Musiker Paul Dixon hat eine Vorliebe für Pseudonyme. Angefangen hat er 2010 unter dem Namen "David's Lyre", seit kurzem nennt er sich "Fyfe". Aber ganz egal, wie der hübsche Brite sich gerade nennt, wir fahren total ab auf seinen eigenwilligen Sound, der sich irgendwo zwischen "Everything Everything" und "Marina And The Diamonds" bewegt.

  • "Eskimo Callboy" kommen aus Castrop-Rauxel und machen Porno-Metalcore. Wen das jetzt nicht neugierig macht, dem ist nicht zu helfen und der verpasst ein ziemlich gutes Album, auf dem die sechs Mainstream-Metalheads ihren Metal-Sound mit House, Techno, Dubstep und R'n'B vermischen.

  • Wie heißt es es schön auf dem Titeltrack des neuen Albums der Orsons: "In my homeland Baden-Württemberg, everybody do's as he pleases." Das Gleiche gilt natürlich auch für das schwäbsche Rapquartett. Das nimmt sich nämlich selbst nicht allzu ernst und produziert so auch mit Longplayer Nr. 3 einen Haufen geiler Hip Hop-Tracks, bei denen wir nicht wissen, ob wir dazu tanzen wollen oder vor Lachen zusammenbrechen. That shit is dope.

  • Nachdem ihr Debüt 2012 die Indiefolkszene in Begeisterung versetzte, erscheint jetzt das 2. Album der drei britischen Indie-Folk-Schwestern "The Staves". Das zauberhafte Geschwistertrio macht Musik im Stile von "First Aid Kid" und lässt uns damit elfengleich in den beginnenden Frühling schweben. Seufz.

  • Auf seinem Debütalbum beweist der hübsche Brite James Bay mit gefühlvollen Akustikballaden und bluesiger Stimme, dass er völlig zu Recht der neue Shootingstar des Folkpop ist.

  • Der australische Singer-Songwriter Scott Matthew ist einfach ein Meister der Melancholie. Auch auf seinem neuen Album schafft er es die traurigen Momente in seinem Leben, kitschfrei und ohne sich im Selbstmitleid zu verlieren, einzufangen. Liebeskummer, Du kannst kommen, mit dieser Platte sind wir gewappnet.

  • Die amerikanische Singer-Songwriterin Nikki Lane betreibt neben ihrer Musikkarriere noch einen Secondhandladen in Nashville. Hier traf sie zufällig auf Dan Auerbach, den Frontman der Black Keys, man war sich sofort sympathisch und schwups landeten die beiden zusammen im Studio und nahmen Nikkis zweites Album auf. Darauf singt Nikki - einmal auch im Duett mit Dan - rotzig von One-Night-Stands, nervigen Exfreunden und der Suche nach der großen Liebe. Super chillig.

  • Für alle, die Miley Cyrus' legendäre Bangerz-Tour 2014 verpasst haben sollten, gibt es jetzt ein kleines digitales Trostpflaster: eine Live-DVD, die auf Bangerz-Konzerten in Barcelona und Lissabon mitgeschnitten wurde. Yay!

  • Ihr wollt wissen, wie man noch mit 46 super sexy sein kann? Dann geht bei Kylie Minogue in Nachhilfe. Praktischerweise hat Miss Minogue gerade eine jetzt eine Blu-ray ihrer “Kiss Me Once”-Tour 2014 veröffentlicht. Darauf performt sie nicht nur ihr komplettes letztes Album live, sondern zeigt uns auch den ein oder anderen Move, um mit 46 noch die Blicke aller Männer auf sich zu ziehen. Respekt.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Mit diesen neuen Knaller-Alben geht es ab in den Frühling!

    Begonnen hat James Bays musikalische Karriere in seiner kleinen Heimatstadt Hitchin im britischen Hertfordshire. Weil Kleinstädter James aber so ein ausnehmend großes Talent vorzuweisen hat, kannte ihn bald ganz England und nun auch wir.

    >>> Läuft bei uns gerade in Endlosschleife: James Bay mit "Hold Back The River"

    Mittlerweile durfte der hübsche Brite mit der bluesigen Stimme nicht nur big names wie Tom Odell und Hozier supporten, sondern hat nach drei viel zu kurzen EPs, endlich auch sein heiß herbeigesehntes Debütalbum Chaos and The Calm an den Start gebracht. Danke, James.

    >>> Die schönsten Tattoos für Music Lover

    Noch mehr gute Musik gibt es in dieser Woche von Die Orsons, Fyfe, Kylie Minogue, Scott Matthew, The Staves und Nikki Lane.

    Freitag, 20. März 2015