Das könnt Ihr vom neuen Musik-Streaming-Dienst "Tidal" erwarten

  • Tidal ist Konkurrenz für Spotify und Apples Beats, kostet mehr, bietet aber auch höhere Musikqualität

  • und zu Hause hört Beyoncé kostenlos und live... Wie unfair!

  • Lady Gaga besitzt 20 Prozent der App Backplane, die Stars mit ihren Fans verknüpfen will. Erster Celebrity, der die App nutzt: Lady Gaga selber.

  • Justin Bieber ist eine eigene Marke. Trotzdem hat er in diverse Apps investiert, zuletzt etwa der Selfie App 'Shots'. Ob teures Hobby oder ernsthaftes Investment wird sich noch herausstellen.

  • Justin Timberlake hat eine eigene Restaurantkette und ist mittlerweile auch Teilhaber von Myspace. Ob sich das rentiert?

  • Pharrell ist nicht nur dauernd Happy, sondern auch Besitzer einer Modefirma, die ausschließlich mit ökologisch nachhaltigen Stoffen arbeitet. Hut ab, Pharrell!

  • Madonna investierte 1,5 Millionen Dollar in eine Firma, die Kokosnusswasser herstellt. Der neue In-Drink!

  • Gwen Stefani besitzt die Modemarke L.A.M.B.

  • Spätestens nachdem Apple zugeschlagen hat, sind die Kopfhörer von Dr. Dre weltweit ein Begriff. Die Investition war ein Volltreffer.

  • Bono hat eine eigene Investitionsfirma und schon Websiten die Yelp finanziert.

  • Die beliebtesten Musikvideos auf VIVA

    Tidal macht Spotify Konkurrenz. Hier gibt's alle Infos zu Technik und Kosten des neuen Streaming-Dienstes.

    Bessere Soundqualität, breites Video-Angebot und mehr Kohle für die Künstler – der kürzlich gelaunchte Streaming-Dienst Tidal macht Marktführer Spotify ganz schön Konkurrenz. Hinter Tidal steht kein Geringerer als Jay Z, der zu Beginn des Jahres mit den Tidal-Hersteller Aspiro aufkaufte.

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    Und natürlich hat der millionenschwere Rapper gleich einige der größten Artists ever versammelt, die unter dem #TIDALforALL Werbung machen. So finden sich auf Tidal u.a. Artists wie Rihanna, Nicki Minaj und Coldplay. Auch Taylor Swift ist dabei, nachdem sie letztes Jahr Spotify die Rechte fürs Streamen ihrer Alben entzogen hatte. Anders als Spotify verspricht Tidal nämlich, die Künstler angemessen zu beteiligen.



    Rund 25 Millionen Songs und 75.000 Musikvideos hält Tidal derzeit nach eigenen Angaben für die Nutzer bereit. Auch für deutsche Fans ist der neue Streaming-Dienst schon verfügbar: Laut spiegel.de kostet der Basis-Dienst 9,99 Euro pro Monat, der unbegrenztes Streaming von AAC-Dateien bis zu 320 Kbit/s bietet. Für mehr Klangschärfe müssen Musik-Fans tiefer in die Tasche greifen: 19,99 Euro pro Monat kostet die Variante, die CD-Qualität verspricht. Tidal läuft auf iOS- und Android-Geräten, auch auf PC und Macs.

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    Aber im Netz hagelt es unter dem Hashtag #TIDALforNOONE auch schon kräftig Kritik an Tidal: So wird den Machern rund um Jay Z vorgeworfen, den Dienst zu teuer anzubieten, um noch mehr Geld zu machen. Wir hoffen ja noch total optimistisch, dass der höhere Preis für Tidal auf die höhere Beteiligung der Musiker zurückzuführen ist. Hoffen kann man ja mal.



    Dienstag, 31. März 2015